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4.11.1955
Andreas Willscher wurde 1955 in Hamburg geboren. Dort Studium von Komposition und Orgel bei u. a. Günter Friedrichs, Ernst-Ulrich von Kameke. Ergänzende Studien in Paris. Seit 1971 Organist des Hamburger Konvents St. Franziskus, seit 2000 auch Kirchenmusiker an St. Joseph, Hamburg- Wandsbek. Werke aller Sparten, so Opern, Symphonien, Oratorien, Konzerte (u. a. für Orgel, Streichorchester und Pauken; für Orgel, Akkordeonorchester und Pauken), Orgelmusik (u. a. 15Orgelsymphonien, 6 Sonatinen), Kantaten, Motetten, Kammermusik, Lieder, Werbespots, Kabarettmusiken, Werke für ungewöhnliche Instrumentalbesetzungen wie Koto und Orgel, Vierteltonharfe, Rock-Band und Symphonieorchester. Zahlreiche Preise bei Kompositionswettbewerben. Sudetendeutscher Kulturpreis 1995. Seit 2011 Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaftenund Künste. 2012 Ansgar-Medaille des Erzbistums Hamburg für seine Verdienste um die Kirchenmusik.Veröffentlichungen für Fachzeitschriften und Lexika (MGG) sowie einer Biografie über den böhmisch-hamburgischen Musikkritiker-Papst und Komponisten Ferdinand Pfohl.

1926 in Berlin
Alexander Wagner ist ein deutscher Komponist, Chorpädagoge und Chordirigent sowie Lehrbuchautor. Von 1957 bis 1992 war er Professor für Chorleitung und Dirigieren an der Hochschule für Musik in Detmold.

28.081903 in Sächsisch Regen - 18.09.1969 in Berlin
Im Mittelpunkt des kompositorischen Schaffens von Rudolf Wagner-Régeny stand die Oper und er verwendete die unterschiedlichsten musikalischen Mittel. In seinem dramatischen Stil orientierte er sich an der Tradition von Bertold Brecht und kurt Weill. Sein kompositorisches Gesamtwerk leistete einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der europäischen Musikkultur des 20. Jahrhunderts. Zudem hat er als Hochschullehrer mehrere Generationen namhafter Komponisten ausgebildet und musikalisch geprägt.


2.01.1899 in Groß Zarnow - 7.12.1964 in Kiel
Wilhelm Wapenhensch war ein Pianist, Organist, Dirigent und Komponist. Seine Werke weisen einen klassisch-romatischem Stil auf mit gelegentlichen Anleihen aus dem Barock. Als Grundlage liegen seinen Werken oftmals das Volkslied, der Volkstanz oder Choral zugrunde.

1912 - 1974
Bernhard Weber veröffentlichte bei Merseburger zahlreiche Volkslieder aus dem europäischen Raum.

Dorothée Martha Weber veröffentlichte unter dem Titel 'Der Städtische Musikverein zu Düsseldorf' einen Beitrag zur Musikgeschichte der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens.

1917
Bei Merseburger erschienen 'Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren', 'Sei Lob und Herr dem höchsten Gut' und 'Nun jauchzt dem Herren alle Welt'.

Karlheinz Weber veröffentlichte beim Merseburger Verlag 'Vom Spielmann zum Städtischen Kammermusiker', die Geschichte des Kölner Gürzenicher Orchesters.  

Von Reinhold Wecker erschien beim Merseburger Verlag: 'Karl-Hermann Pillney - Künstler, Komponist und Pädagoge'.

Samuel Weibel veröffentlichte die musikhistorische Abhandlung 'Die deutschen Musikfeste des 19. Jahrhunderts.'

Wolfgang Weidenbach beschäftigte sich ausführlich mit Denkmalorgeln in verschiedenen Regionen Deutschlands. Seine Abhandlungen über Denkmalorgeln zwischen Weser und Ems, zwischen Elbe und Weser sowie zwischen Nord- und Ostsee erschienen beim Merseburger Verlag.

31.07.1948 in Pfaffenhofen
Gerhard Weinberger wurde vor allem für seine Bach-Interpretationen bekannt. Er führte mehrmals eine zyklische Gesamtaufführung des Bachschen Orgelwerkes auf und nahm zahlreiche CDs von diesen auf. 2009 gewann er für eine Gesamteinspielung der Bachschen Orgelwerke den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Darüber hinaus veröffentlichte Gerhard Weinberger diverse Editionen von geistlicher Musik und Orgelmusik.


1906
Von Ewald Weiss erschien: 'Aufgaben zur Harmonielehre'.

Bei Merseburger erschienen seine 'Studien zur Geschichte der Kirchenmusik an St. Quirin in Neuss.'

28.01.1933 in Berlin
Dieter Wellmann ist ein deutscher Kirchenmusiker und Komponist. Sein kompositorisches Schaffen ist überwiegend durch seine kirchenmusikalische Praxis inspiriert. Mit Kursen für den kirchenmusikalischen Nachwuchs, mit der Leitung von Kinder- und Senioren-Singwochen und im Prüfungskollegium der Kirchenmusikschule Düsseldorf arbeitete er auch auf der Ebene der Ev. Kirche im Rheinland mit.

1962
Martin Wenning ist ein deutscher Kirchenmusiker und Komponist. Geboren wurde er 1962 in Horstmar/Westfalen als zweites Kind von fünf Geschwistern. Schon früh spielten er und alle Geschwister ein Instrument, was besonders vom Vater gefördert wurde, der selbst Musiklehrer und Chorleiter war. Daneben spielte er noch leidenschaftlich Gitarre. In dieser Kleinstadtidylle wuchs Martin Wenning auf, sang in Vaters Männerchor, hatte beim Kantor zunächst Klavier, dann Orgelunterricht und sang auch im Kirchenchor, den er schon mit 15 Jahren eine ganze Zeit lang selbst leitete. Wenning studierte Orgel und Gesang an der Hochschule für Musik in Münster. Nach den Abschlussexamina ging er nach Düsseldorf zur Robert-Schumann-Hochschule, um dort das Konzertexamen für das Fach Orgel  abzulegen. Er absolvierte das A-Examen, das Konzertexamen sowie das Musiklehrerexamen. Seine erste Stelle hatte er in Steinfurt-Burgsteinfurt/Westfalen. 1994 wurde Wenning dann Bezirkskantor der Kirchenkreise Kassel-Land und Kaufungen, ab 2000 arbeitete er als Kantor in Niestetal.  

22.04.1896 in Pollnow - 27.01.1982 in Künzelsau-Kocherstetten
Der Komponist Eberhard Wenzel wirkte von 1951 bis 1965 als Direktor der Kirchenmusikschule in Halle. 1962 wurde ihm von der Universität Heidelberg der Doktor h. c. verliehen. 1974 erhielt er aufgrund seines außergewöhnlichen musikalischen Schaffens den Johann-Wenzel-Stamnitz-Preis.

15.12.1898 in Berlin - 22.12..1977 in Heilbronn
Fritz Werner war Chorleiter, evangelischer Kirchenmusikdirektor, Dirigent, Organist und auch als Komponist erfolgreich. Er war von 1947 bis 1973 Gründer und Leiter des Heinrich-Schütz-Chores Heilbronn e.V. Fritz Werner gehörte zu jenen Kirchenmusikern, die großen Einfluss auf die Erneuerung und Belebung der Kirchenmusik im 20. Jh. ausübten.  



1936 in Kassel
Horst Wetzlar veröffentlichte bei Merseburger 'Zwölf Choräle' und 'Choralpräludien alter Meister' sowie die 'Etüden für Trompete'. Er war bis von 1964 bis 1996 Landesposaunenwart der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

12.04.1909 in Naymowo/Westpr. - 27.03.1984 in Israel
Horst Wesenberg, geboren am 12.4.1909 in Naymowo/Westpr. Er studierte Theologie und Kunstgeschichte in Berlin und Marburg. 1937-1957 Pfarrer in Altdöbern. Seit 1957 Pfarrer an St. Peter und Paul in Görlitz. Leiter der Ev. Akademie im Konsistorialbezirk Görlitz.

20.02.1897 in Leipzig - 1.05.1977 in Gundorf
Johannes Weyrauch war ein deutscher Kantor und Komponist, der ein umfangreiches Œuvre mit 100 Opera hinterließ, das einen Schwerpunkt in der geistlichen Musik aufweist. Neben Musik für Blas- und Streichinstrumenten dominieren in der Instrumentalmusik vor allem Kompositionen für Orgel, die von der religiösen Grundhaltung Weyrauchs zeugen. Auf dem Gebiet der Vokalmusik lässt sich ein deutliches Übergewicht für chorische Musik nachweisen. In seine Kompositionen fließen verschiedene Strömungen und Stile ein, kennzeichnend für Weyrauch wurde jedoch ein konventioneller und klarer Musikstil mit einem hohen Maß an Einfachheit und Verständlichkeit.

1914
Walter Wieben veröffentlichte 'Itzehoer Chorpraxis'.

1963
Holger Wiesner brachte beim Merseburger Verlag 'Singet dem Herrn, Psalm 98' heraus.  

1928
Von Götz Wiese erschien '4 Evangeliensprüche' für Chor und Orgel.

27.05.1918 in Stuttgart - 10.05.2009 in Grafenau
Gerhard Wilhelm war Leiter der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben. Er führte den Chor auf eine beachtliches Niveau und zu über die Landesgrenzen hinaus reichender Bekanntheit.

5.01.1935 - 9.08.1992
Der Mathematiker Friedrich Wille wurde neben seiner Tätigkeit als Professor und als Autor von Fachliteratur auch als Verfasser und Komponist der Hauptsatzkantate bekannt, einer Vertonung des Hauptsatzes der Differential- und Integralrechnung (inklusive Beweis und Anwendungen).

In seiner Veröffentlichung 'Orgeln in den Niederlanden' beschreibt Bert Wisgerhof die Orgeln in achtzehn niederländischen Kirchen und ihre Restaurierungspraxis.

Günter de Witt war an Veröffentlichungen über Denkmalorgeln in Deutschland beteilgt. Ferner schienen von ihm die beiden Volkslieder 'Enttäuschte Liebe' (Frankreich) und 'Kleine Barke' (Italien).

24. Mai 1940 in Solingen
Christoph Wolff ist ein deutscher Musikwissenschaftler. Sein Vater war der Alttestamentler Hans Walter Wolff, seine Mutter die Wuppertaler Fabrikantentochter Annemarie Halstenbach. Sein Bruder ist der Philosoph Michael Wolff. Er ist Direktor des Bach-Archivs Leipzig und lehrt an der Harvard-Universität in Cambridge, Massachusetts sowie als Honorarprofessor an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau.

23.05.1917 in St. Ingbert - 7.04.2005 in Augsburg
Das Werkverzeichnis von Erna Woll umfasst über 200 Werke, vorzugsweise Sololieder, Chorlieder, Motetten und Chorkantaten. Im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit standen Werke der Musikgattung Neues Geistliches Lied (NGL).

1.07.1922 in Berlin
Klaus Wüsthoffs Werkkatalog umfasst eine Kammeroper, sieben Musicals, Chor-, Kammer- und Blasmusik sowie Werbe- und Dokumentarfilmmusik. 2010 erhielt er vom Beethoven Orchester Bonn einen Kompositionsauftrag für eine Kinderoper, deren Uraufführung für das Jahr 2012 vorgesehen ist. Klaus Wüsthoff war mehrfach Preisträger von Kompositionswettbewerben und erhielt 1992 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

1913 - 1998
Von Adolf Wurm erschienen 'Dreizig Choralvorspiele für Orgel'.

5.01.1872 in Leipzig - 18.08.1916 in Bühlau
Rudolf Wustmann studierte an den Universitäten in München und Leipzig deutsche Philologie, Geschichte und Musikwissenschaft. Nach ihrem Abschluss bekam Wustmann eine Anstellung als Gymnasiallehrer in  Leipzig und hatte dies Stellung fünf Jahre inne. 1900 trat er aus dem Schuldienst aus und ließ sich als freier Schriftsteller in Bozen nieder. Später zog er dann nach Bühlau bei Dresden, wo er 44-jährig starb.