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1971
Patrick Schönbach studierte Musikwissenschaften an der Universität Würzburg bei Wolfgang Osthoff, Martin Just und Ulrich Konrad sowie Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg bei Ulrich Schultheiss. Schon mit zwölf Jahren begann er bereits eigenständig zu komponieren. Aufgrund einer schweren spastischen Lähmung setzt er seine Musik mit elektronischen Mitteln um, was ihm auch bei seiner heutigen Tätigkeit als professioneller Audio Engineer zugute kommt. Sein Schaffen umfasst Werke verschiedenster Gattungen und Besetzungen.

1943
Außer 28 Choralbearbeitungen für Violoncello und Orgel zum Kirchenjahr schrieb Matthias Sawade auch Stücke für Klavier, Posaune und Streichorchester sowie diverse Arrangements.

26.10.1685 in Neapel - 23.07.1757 in Madrid
Der Sohn des zu seiner Zeit äußerst bekannten und sehr produktiven Komponisten Alessandro Scarlatti war der berühmteste reisende Virtuose seiner Zeit. Seine ersten Opern wurden ab 1703 in Neapel aufgeführt, darunter 'L'Ottavia ristituita'. In Rom hatte Scarlatti mehrere wichtige Stellen bei Hof, und während seiner Zeit als Musikdirektor der St.-Peter-Kirche komponierte er viel Kirchenmusik. Später verbrachte er etwa 28 Jahre in Spanien und übte einen großen Einfluss auf den dortigen Kompositionsstil aus. Er machte von vielen Techniken Gebrauch, die zu jener Zeit absolut neu waren. Dazu gehören Effekte, die zum Beispiel durch das Übergreifen der Hände erzielt werden. Sowohl die Entwicklung der Spieltechnik von Tasteninstrumenten als auch die Komposition für selbige verdanken ihm viel.

19.03.1960 in Hersburg
Raimund Schächer studierte von 1979 bis 1983 Musik auf Lehramt und Kirchenmusik am Meistersingerkonservatorium in Nürnberg. Darauf folgte bis 1985 sein Studium der ev. Kirchenmusik in Bayreuth. Gleichzeitig wirkte Schächer von 1978 bis 1985 als Organist an der Johanneskirche in Hersbruck. Seit 1985 ist er Bezirkskantor in Treuchtlingen und ebenfalls kompositorisch tätig. Sein kompositorisches Schaffen umfasst Orgelwerke, Chorwerke und Kammermusik.

16.03.1903 in Essen
Walter Schäfer wurde 1928 ordiniert und versah seinen kirchlichen Dienst zunächst bis 1936 in der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck. Nach dreijähriger Tätigkeit als Braunschweiger Männerwerkspfarrer ging er nach Osnabrück, wo er von 1939 bis 1960 als Gemeindepastor an St. Katharinen wirkte. 1960 wechselte er nach Verden an der Aller. 

1944 in Hildesheim
Als Direktor war Werner Schäfke für eine Reihe von Ausstellungen an verschiedenen Standorten verantwortlich und ebenso als Autor zahlreicher Veröffentlichungen, darunter eine Reihe von Ausstellungs- und Bestandskatalogen des Kölner Stadtmuseums. Im Merseburger Verlag hat er „Die Musikinstrumentensammlung des Kölnischen Stadtmuseums“ herausgegeben.

1927
Heinz-Christian Schaper war nach seinem Studium tätig als Dirigent, Kirchenmusiker, Komponist und Aufnahmeleiter beim NDR. Ab 1963 wirkte er als Musiklehrer am Ratsgymnasium Hannover. Ab 1975 erhielt er Lehraufträge an verschiedenen Universitäten und wurde 1990 zum Honorarprofessor an der Universität Hildesheim ernannt. Das Typische  im vielseitigen Werk Schapers liegt in der latenten Verbindung von kompositorischen Ausarbeitungen und methodischen Konzepten.    

15.09.1932 in Darmstadt - 19.05.2008
Johann Walter Scharf übernahm 1949 von seinem Vater die Leitung des Kirchenchors der Paul-Gerhardt-Gemeinde in Darmstadt. Seit dieser Zeit leitete Scharf nahezu 60 Chöre, vorwiegend in Südhessen. Von 1975 bis 1989 war er im Hessischen Sängerbund tätig, über 25 Jahre wirkte er als Aufnahmeleiter beim Hessischen Rundfunk. Darüber hinaus arbeitete er als Sänger, Pianist, Musikdozent, Komponist, Arrangeur und Musikverleger.

Helga Schauerte-Maubouet ist Mitarbeiterin des neuen „Musik in Geschichte und Gegenwart“ und Mitautorin des „Handbuchs der Orgelmusik“. Am Pariser Conservatoire Nadia et Lili Boulanger hat sie einen Lehrauftrag.

25.07.1921 in Essen - 24.09.2008
Magdalene Schauß-Flake studierte Kirchenmusik an der Folkwangschule in Essen und in Berlin und war während ihres Studiums als Jazzmusikerin tätig. Ihre Lehrer waren Siegfried Reda, Ludwig Weber und Hans Chemin-Petit. Nach dem Abschluss ihrer Studien wirkte sie zunächst einige Zeit als Dozentin an der Musikhochschule in Stettin, gefolgt von einer Tätigkeit als Kirchenmusikerin in Anklam, Essen-Kupferdreh und Essen-Altendorf. Sie konzertierte als Organistin in Europa und den USA.

03.11.1587 in Halle (Saale) - 24.03.1654 in Halle
Samuel Scheidt gehört zu den wichtigsten Komponisten des 17. Jahrhunderts. Sein Werk ist in der Reihe der „drei großen Sch“ neben Johann Hermann Schein (in Leipzig) und Heinrich Schütz (in Dresden) einzuordnen. Von Mitteldeutschland aus wirkten diese drei Komponisten wesentlich auf die Musik ihrer Zeit. Scheidts Werk ist im vokalen wie auch instrumentalen Bereich insgesamt sehr viel breiter als das der anderen beiden Komponisten.    

20.01.1586 in Grünhein - 19.11.1630 in Leipzig
Johann Hermann Schein gehört zu den wichtigsten Komponisten des 17. Jahrhunderts. Sein Werk ist in der Reihe der „drei großen Sch“ neben Samuel Scheidt (in Halle) und Heinrich Schütz (in Dresden) einzuordnen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Von Mitteldeutschland aus wirkten diese drei Komponisten wesentlich auf die Musik ihrer Zeit. Scheins „Cantional“ von 1629 ist eines der wichtigsten Gesangbücher. In seiner Leipziger Kirchenmusik bemerkenswert ist die beginnende Entwicklung der Kantate durch selbstständige Verwendung von Instrumenten. Hauptwerke sind das „Cymbalum Sionum“ (Motettensammlung, 1615), die geistlichen Konzerte der „Opella nova“ (1618 und 1627), seine geistlichen Motetten „Israelisbrünnlein“ (1623) sowie die weltlichen „Waldliederlein“ und „Venuskränzlein“.

17.12.1931 in Neuss
Wilhelm Scheppings umfangreiches publikatorisches Wirken widmet sich insbesondere den Bereichen Werkanalyse, musikalische Volkskultur, historische Lied-, Sing- und Volksmusikforschung, Hymnologie, neues geistliches Lied und oppositionelles Singen in der NS-Zeit.

02.04.1877 in Breslau - 07.03.1941 in Berlin
Arnold Schering lehrte als Professor für Musikwissenschaft an der Musikhochschule Berlin.

Gisela Schewe promovierte 1991 an der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn mit ihren Untersuchungen zu den Streichquartetten von Ferdinand Ries.

8.10.1934 in Niederselters im Taunus
Sigmar Schickel komponierte kleinere und größere Improvisationen, insbesondere für gefällige Liedvorspiele. „Einfachheit als Kompositionsprinzip meint nicht das Leichte, sondern vielmehr das Elementare und Fundamentale, in dem die Schönheit der Musik, ihre eigenartige und einmalige Ästhetik, sich am eindruckvollsten wiederfindet. Es handelt sich insgesamt um kleine und anmutige Werke für den täglichen Gebrauch im Gottesdienst.“ Polyphone Satztechnik kommt in ihnen ebenso zur Anwendung wie freie Improvisation. Doch auch strenge Formen wie Bicinium, Fuge oder Choralvorspiel werden aufgegriffen. Der Komponist versteht seine Sammlung jedoch ausdrücklich auch als Anleitung zum eigenen Improvisieren.

27.03.1922 in München - 24.02.2009 in Dachau
Fritz Schieri wirkte bei der ökumenischen Psalmenübersetzung mit, in der Arbeitsgemeinschaft „Musik im Gottesdienst“ und beim Einheitsgesangbuch „Gotteslob“, hier vor allem durch zahlreiche Kehrverse. Er schuf geistliche und weltliche Chorwerke, Kantaten, Proprien, Balladen, über tausend Sololieder mit Klavierbegleitung, Liedsätze und Kanons.

1592 in Hannover - 18.05.1667 in Hannover
Melchior Schildt erfuhr seinen ersten Musikunterricht vermutlich durch seinen Vater sowie durch den Kantor und Komponisten Andreas Crappius. Von 1609 bis wahrscheinlich 1612 war er Schüler bei Jan Pieterszoon Sweelinck in Amsterdam. Seine erste bekannte Anstellung erhielt Schildt 1623 an der Marienkirche zu Wolfenbüttel. Dieses Amt bekleidete er bis 1626, worauf er Hoforganist bei Christian IV. von Dänemark wurde. Nachdem ihm 1629 vom König ein lobendes Entlassungszeugnis ausgestellt wurde, übernahm er die Stelle seines Vaters als Organist an der Marktkirche von Hannover, die er bis zu seinem Tod bekleiden sollte.

09.03.1927 in Mayen
Schwerpunkte im kompositorischen Œuvre Hans Ludwig Schillings für alle Musikgattungen außer der Oper (360 Titel) bilden Bläser-, Orgel- und Chormusik. Es liegen auch 16 Solokonzerte mit Orchester sowie symphonische Blasmusik neben anderen Orchesterwerken vor.

1889 - 1961
Martin Schlee war Landesobmann des Verbandes Ev. Posaunenchöre in Bayern und gehörte unter anderem zu den Pionieren der Posaunenarbeit für den Posaunenchor der Margarethenkirche Gehrden. Im Merseburger Verlag gab er im Auftrag des Posaunenwerkes der Evangelischen Kirche in Deutschland „Dreißig Volkslieder für Posaunenchöre“ heraus.  

Klaus Schlegel hat im Merseburger Verlag im Auftrag der Sächsischen Posaunenmission im Landeskirchlichen Amt für Innere Mission die „Fünfstimmige blasende Musik 1685“ von Johann Pezelius herausgegeben.

1913 - 26.01.2008 in Unna
Seit 1955 war Hans-Martin Schlemm Vorsitzender des damaligen Posaunenwerkes Westfalen-Lippe. In der Zeit von 1962 bis 1986 hat er die Entwicklung der Posaunenarbeit in Deutschland maßgeblich mitgeprägt. 1986 wurde unter seiner Führung das Posaunenwerk in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKiD e.V.) gegründet.

15.03.1926 in Berlin
Manfred Schlenker komponierte Vokal- und Instrumentalwerken für Soli, Chor, Bläser, Blockflöten u.a. sowie mehrere Liederzyklen, Oratorien, Werke für Chor, Orgel, Bläser, Streicher, Solokonzerte. Er gab zahlreiche Chor-, Instrumental- und Orgelsammlungen heraus.

1620 - 1680
Johann Heinrich Schmelzer ist einer der bedeutendsten Musiker am Habsburger Hof zwischen 1655 und 1680. Er war für die Entwicklung der Sonate und der Suite von großer Bedeutung. Er hinterließ ein sehr reichhaltiges Oeuvre, war aber lediglich als Komponist von Instrumentalmusik einflussreich (Ballett-Musik, Kammermusik).

30.01.1931 in Mannheim
Hans Schmidts Kompositionen umfassen Werke für Solostimmen, Chor a-capella und mit Instrumenten, Orgel, Streicher, Bläser und Kinderchor. Er ist Herausgeber und Bearbeiter von Chor- und Orgelmusik bei mehreren Verlagen und arbeitet an verschiedenen Sammlungen der Chor- und Orgelmusik mit.


Von Elisabeth Schmiedeke erschien im Merseburger-Veralg: 'Günter Raphaels Chormusik'.

1935
Meinrad Schmitt veröffentlichte bei Merseburger: 'Drei Miniaturen für Harfe'.

05.11.1916 in Breslau - 16.03.1995 in Berlin
Hans-Peter Schmitz war ein deutscher Flötist und Hochschullehrer und wirkte er als Soloflötist bei den Berliner Philharmonikern. Er war als Herausgeber tätig, beispielsweise der Flötensonaten Georg Friedrich Händels im Rahmen der Hallischen Händel-Ausgaben. Seine zweibändige „Flötenlehre“ (1955) gilt als Standardwerk.


20.09.1875 in Eisleben - 5.05.1967 in Halle
Max Schneider war ein deutscher Musikhistoriker. Er beschäftigte sich überwiegend mit der Geschichte der Musik vom späten 16. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts, insbesondere mit der damaligen Aufführungspraxis und der Sichtung und Analyse des Quellenmaterials. Schneider veröffentlichte bedeutende Untersuchungen zur Biografie Johann Sebastian Bachs sowie der Quellenlage seiner Werke und verhalf Georg Philipp Telemann zur Rehabilitierung.

1950 in Leipzig - 2015 in Weißenfels
wurde 1950 in Leipzig geboren. Er studierte Kirchenmusik an der Ev. Kirchenmusikschule Halle/Saale. Bereits 1971 hatte Schoener die nebenamtliche Kantorenstelle in Delitzsch übernommen, die er ab 1975 hauptamtlich betreute. Nach Tätigkeiten in Berlin-Treptow und Leipzig-Schönefeld war er seit 1990 in Halle tätig. Von 1997 bis 2007 war er Kirchenmusiker am Dom zu Naumburg. Danach arbeitete er bis 2012 im Zentrum für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland in Erfurt. Sein letztes Engagement galt der Veröffentlichung des Kösener Weihnachtsoratoriums. Die Uraufführung am 6. Januar 2015 in der Evanglischen Pfarrkirche Bad Kösen leitete er noch selbst. Detlef Schoener starb am 2. September 2015 in Weißenfels.  

1957
Mike Schoenmehl, geboren 1957, studierte von 1974 bis 1980 im Fachbereich Musikerziehung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wo er sein Examen als Staatlich geprüfter Privatmusiklehrer für Klavier absolvierte. Seit 1977 erteilt er Musikunterricht in Klavier, Theorie, Klassik und Jazz, in den Jahren 1984 bis 1990 war Redakteur für Popularmusik beim Verlag Schott in Mainz, seit 1986 ist er Dozent an der Frankfurter Musikwerkstatt (FMW). Seit 1995 ist er Lehrbeauftragter der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und hat seit 1996 einen Lehrauftrag für Jazzpiano der Johannes Gutenberg-Universität Mainz inne.

1590 in Hamburg - 1667 in Hamburg
Johann Schop war einer der ersten bekannten deutschen Geigenvirtuosen des 17. Jahrhunderts. Seine Popularität strahlte auch über die Stadtgrenzen Hamburgs hinaus.


*1975
Kai Schreiber, geboren 1975 in Ludwigshafen/Rhein, studierte Schulmusik an der Musikhochschule Mannheim (Hauptfach Klavier) sowie Anglistik an der Universität Mannheim. Als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) absolvierte er ein Auslandsstudium im Konzertfach Orgel bei Nicolas Kynaston am Trinity College of Music in London, welches er mit dem Postgraduate Diploma in Performance mit Auszeichnung abschloss. Bereits seit 1992 wirkt Kai Schreiber als Organist an der Prot. Kirche am Markt in Freinsheim (Pfalz). 1996 rief er dort die jährlich im November stattfindenden Freinsheimer Abendmusiken ins Leben. Am Theodor-Heuss-Gymnasium Ludwigshafen/Rhein unterrichtet er als Studienrat die Fächer Musik und Englisch, außerdem ist er Leiter der dortigen Chöre. Sein kompositorisches Schaffen umfasst Werke für und mit Orgel, Chor- und Kammermusik sowie Lieder. Homepage: www.scriptormusic.de

1915 - 1967
Von Wilhelm Schrey erschienen die beiden Volkslieder 'Der breite Fluss' (Ukraine) und 'Mein Schätzelein' (Finnland).

26.03.1904 in Bernkastell - 07.10.1984 in Bad Orb
Schon bald nach dem Studium machte sich Schroeder einen Namen als Komponist, Organist und als Verfasser grundlegender Artikel zur Reform der Kirchenmusik. Schroeders Kompositionsstil weist Parallelen zu Zeitgenossen wie Paul Hindemith oder Ernst Pepping auf und ist geprägt vom Prinzip der sogenannten freien oder erweiterten Tonalität, von kontrapunktischer Grundhaltung, motorisch bewegter Rhythmik und neoklassizistischer Formgebung. Seine kirchenmusikalischen Kompositionen, die nach eigener Auffassung eine dienende liturgische Funktion im Gottesdienst erfüllen sollen, sind im Ausdruck herb und emotional zurückhaltend, im Schwierigkeitsgrad zum Teil bewusst einfach gehalten und auf die Bedürfnisse der kirchenmusikalischen Praxis zugeschnitten. Er veröffentlichte zusammen mit Heinrich Lemacher zahlreiche musiktheoretische Lehrbücher, die weite Verbreitung fanden.

26.01.1878 in Bremen - 22.08.1962 in Bad Wiessee
Rudolf Alexander Schröder wurde zu einem wichtigen Erneuerer des evangelischen Kirchenliedes im 20. Jahrhundert. Einige seiner Lieder wurden in Kirchengesangbücher aufgenommen.

31.01.1797 in Wien - 19.11.1828 in Wien
Franz Schubert hat trotz seines kurzen Lebens in allen Gattungen seiner Zeit Außerordentliches geschaffen und wird in der heutigen Musikwissenschaft neben Beethoven als der Begründer der romantischen Musik im deutschsprachigen Raum angesehen. Anders als die Komponisten der Wiener Klassik, in deren Tradition er wirkte, räumte er auch den kleineren lyrischen Formen (Lieder, Klavierstücke) einen breiten Raum in seinem Schaffen ein, was sich in den Oeuvres vieler romantischer Komponisten fortsetzte, angefangen bei Mendelssohn und Schumann, bis in das 20. Jahrhundert. Während das 19. Jahrhundert in ihm vor allem den eigentlichen Schöpfer des Kunstliedes bewunderte, gewann im 20. Jahrhundert auch seine Instrumentalmusik zentrale Bedeutung im Konzertrepertoire. Die Gesänge der Deutschen Messe sind im kirchlichen Alltag, insbesondere in Österreich, bis zum heutigen Tag sehr verbreitet und populär. Lediglich seine Opern fristen, hauptsächlich wohl wegen der oft wirren und theatralisch unergiebigen Textbücher, bis heute ein Schattendasein.

21.08.1931 in Danzig
Dietrich Schuberth war von 1952 bis 1977 Kirchenmusiker in Hamburg/St. Marien. Von 1977 bis 1996 arbeitete er als Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, bis 1993 war er ebenfalls Direktor der Kirchenmusikschule Frankfurt am Main. Im Anschluss wurde er bis 2001 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt.

Bei Merseburger erschien: 'Neu inventirte Hauß- und Kirchenorgeln'.


18.10.1585 in Köstritz - 6.11.1672 in Dresden
Heinrich Schütz war ein protestantischer Kirchenmusiker und gilt als der bedeutendste deutsche Komponist des frühen Barocks. Obwohl zunächst zum Organisten ausgebildet, komponierte er nach frühen Madrigalen in italienischer Sprache vor allem Vokalmusik zu deutschen geistlichen Texten, und zwar für die Hofgottesdienste ebenso wie zur Unterhaltung bei der fürstlichen Tafel. Als seine Hauptaufgabe sah Schütz allerdings die Bereitstellung von Musik zu außergewöhnlichen Anlässen wie großen Hoffesten oder politischen Ereignissen. Schütz führte den neuen, aus Italien stammenden konzertierenden Stil mit obligatem Generalbass in Deutschland ein und vereinigte ihn mit der deutschen Bibelprosa. Zugleich hat Schütz auch den älteren generalbasslosen Stil gepflegt und als Grundlage allen Komponierens hochgeschätzt. Das zeigen nicht nur seine Madrigale, sondern auch die Motetten. Gerade die Verschmelzung beider Stile, die Arbeit mit Elementen des Konzerts ebenso wie mit solchen aus Motette und Madrigal, dabei der virtuose Umgang mit den Vokalstimmen ebenso wie mit den obligaten Instrumenten und die variable Handhabung unterschiedlichster Besetzungen (vom einstimmigen kleinen Konzert bis zu mehrchörigen, klangvollen Werken) zählen zu den besonderen Leistungen des Komponisten, die schon seine Zeitgenossen anerkannten.

Georg-Wilhelm Schulze veröffentlichte seine 'Handreichung zur Orgelpflege für Organisten'.

23.01.1962 in Steinheim am Main
Von 1996 bis 1998 war Jürgen Schwab Dozent für Jazzgitarre an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und versah in der Folgezeit musikwissenschaftliche Lehraufträge an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Von 2006 bis 2009 war er Dozent für Jazzgeschichte an der Essener Folkwang Universität der Künste. Als Musikwissenschaftler hat Schwab neben zahlreichen Artikeln zwei Bücher verfasst: „Die Gitarre im Jazz“ (1998) und „Der Frankfurt Sound – Eine Stadt und ihre Jazzgeschichte(n)“  (2004). Als Journalist arbeitete Jürgen Schwab als Konzert-Kritiker für die FAZ sowie für den Hessischen Rundfunk, wo er unter anderem Hörfunksendungen zum Thema Jazz moderiert.

1958
Von Matthias Schwabe erschien bei Merseburger unter dem Namen 'Das Krokodil liegt faul am Nil' eine Sammlung von 10 Spielliedern für Kindergruppen, zum Teil mit Instrumenten.

22.08.1902 in Reussendorf - 13.10.1994 in Bebra
Gerhard Schwarz war ein deutscher Kirchenmusiker, Organist und Komponist. 1968 erhielt er den „Johann-Wenzel-Stamnitz-Preis“.

1949
Bei Merseburger erschienen: 'Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus', 'Dem Herrn willl ich singen' und 'Du hast mein Klagen in Schweigen verwandelt'.

9.05.1904 in Hannover - 9.12.1985 in Berlin
Reinhard Schwarz-Schilling war ein deutscher Komponist. Seine Werke für Orgel-, Kammer-, Orchester- und Chormusik sowie seine Sololieder sind oft geistlich inspiriert und entfalten eine Tonsprache, die den Kompositionen Kaminskis und Johann Sebastian Bachs folgt.

Matthias Schwarzer veröffentlichte eine Abhandlung über 'Die Oratorien von Max Bruch'.

14.01.1875 in Keyersberg - 4.09.1965 in Lambarémé, Gabun
Albert Schweitzer war ein evangelischer Theologe, Organist, Philosoph und Arzt. Er beschäftigte sich intensiv mit Fragen der Musikwissenschaftler und war Theoretiker des Orgelbaus und einer der für das 20. Jahrhundert stilbildenden Interpreten der Musik Johann Sebastian Bachs. Als Bach-Interpret wandte sich Schweitzer gegen die seiner Meinung nach übertriebene dynamische und farbliche Differenzierung des spätromantischen Orgelspiels, wie sie sich in Deutschland und Mitteleuropa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts unter dem Einfluss der Liszt-Schule etabliert hatte. Als einer der Hauptvertreter der sogenannten Elsässisch-Neudeutschen Orgelreform propagierte Schweitzer seit Anfang des 20. Jahrhunderts gegen die damals in Deutschland üblicherweise gebauten Instrumente einen neuen Orgeltyp. Vor allem im Elsass wurden mehrere Orgeln nach Schweitzers Vorstellungen realisiert.

14.03.1936 in Emmendingen
Rolf Schweizer ist ein deutscher Komponist, Kantor und Kirchenmusikdirektor. In seiner Tätigkeit als Chor-, Bläser- und Orchesterdirigent wurde er weit über die Region hinaus bekannt. Er komponierte geistliche Lieder, Posaunen- und Kinderchormusik sowie größere Chor-, Orchester- und Orgelwerke. Seit 1961 veröffentlicht er diverse Vertonungen neuer geistlicher Lieder.

1919 - 2008
Peter Seeger war ein deutscher Komponist, Musikpädagoge und Dirigent, er wurde am 5. Januar 1919 in Berlin geboren und starb am 7. Juli 2008.

1920
Günter Seggermann beschäftigte sich intensiv mit Denkmalorgeln in verschiedenen Regionen Deutschlands.

1958-2013
Der Komponist wurde in den Niederlanden geboren. Jean Sevriens war ein sehr vielseitig aktiver Musiker und Komponist. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Orchester- und Kammermusikwerke, Vokalkompositionen, Klavierwerke, argentinische Tango-, Jazz- und Filmmusik. 

Valentin Seib veröffentlichte bei Merseburger die beiden Volkslieder 'Tanzlied' (Jugoslawien) und 'Heimkehr' (Ägypten).  

1974
Daniel Seitz veröffentlichte 'Chorsätze zu verschiedenen Anlässen'.

1946 - 2009
Werner Seitz brachte bei Merseburger verschiedene Chorsätze heraus.


1969
Kerstin Sieblist veröffentlichte beim Merseburger Verlag ihre Abhandlung über das Leben des Thomaskantors und Komponisten Erhard Mauersberger.


17.05.1927 in Wesel - 26.10.2009 in Brake
Hans Rudolf Siemoneit war Kantor in Langenfeld und ab 1956 Landesjugendsingwart der Evangelischen Landeskirche in Baden. Nebenher betätigte er sich als Redakteur und Musikdozent. In den letzten Jahren seines Berufslebens wirkte er als Kantor, Landessingwart und Kirchenmusikdirektor in Bünde/Westfalen, wo er auch bis kurz vor seinem Tode lebte. Er vertonte zahlreiche Werke der „Neuen geistlichen Lieder“.

26.12.1624 in Breslau - 9.07.1677 in Breslau
Angelus Silesius, eigentlich Johannes Scheffler; getauft war ein deutscher Lyriker und Theologe. Seine tiefreligiösen Epigramme werden zu den bedeutendsten lyrischen Werken der Barockliteratur gezählt. Die Texte seiner Kompositionen rufen durch biblische Metaphern zum Streit gegen Teufel, Fleisch und Sünde auf. Sie fanden eine breite Rezeption in protestantischen Gesangbüchern.

26.01.1896 in Berlin - 14.11.1948 in Waldshut-Tiengen
Als Komponist war Simon von besonderer stilistischer und harmonischer Eigenprägung, weder durch Überlieferung noch durch Modeströmungen belastet. Er trat mit Oratorien in Kantatenform, Chören aller Gattungen, vokalen Kammermusiken und Liedschöpfungen hervor. Seine Besonderheit war das Aussparen des Satzes und die seinerzeit ungewöhnlichen Koppelungen von Instrumenten, z.B. Flöte und Cello, Gesang und Horn u.a.m. Mit seinen Kompositionen bildete er einen bedeutenden Beitrag zur Erneuerung der evangelischen Kirchenmusik.

26.08.1893 in Straßburg - 10.02.1920 in Berlin
Friedrich Smend war ein deutscher Theologe, Bibliothekar und Bach-Forscher. Smend trat mit Forschungen über das Werk Johann Sebastian Bachs sowie mit Goethe-Studien hervor. In der Bach-Forschung galten seine Arbeiten besonders der h-Moll-Messe, der Matthäus- und der Johannespassion sowie der Zahlensymbolik in den Kompositionen Bachs.

5.12.1900 in Hottenstein (Wuppertal) - 28.08.1983 in Berlin
Oskar Söhngen war Vizepräsident der Kirchenkanzlei der Evangelischen Kirche der Union. Seine Kompositionen sind ausschließlich geistlicher Art.

14.02.1778 in Barcelona - 10.07.1839 in Paris
Fernando Sor (getauft als Joseph Fernando Macari Sors), im deutschsprachigen Raum auch unter dem Namen Ferdinand Sor bekannt, war ein spanischer Gitarrist und Komponist, der Werke für Gitarre, aber auch Opern und Ballette schuf. Sein zu Lebzeiten größter Erfolg war das 1822 im King’s Theatre, London uraufgeführte Ballett Cendrillon (Aschenbrödel).

1941
Der Komponist und Chorleiter Gerd Sorg wurde für seine Kompositionen und musikalischen Leistungen bereits mehrfach prämiert und geehrt, unter anderem mit der Kurt-Lissmann-Urkunde. 2010 wurden bei einem Kompositionswettbewerb des Oberschwäbischen Chorverbandes unter ca. 100 Einsendungen gleich zwei Frauenchorwerke von Gerd Sorg mit Preisen ausgezeichnet. Den 1. Preis bekam das Chorwerk „Vorüber ist die Zeit der Rosen“; den 3. Preis errang das Stück „Der Winter hat nichts mehr zu sagen“.

21.03.1703 in Mellenbach - 4.05.1778 in Lebenstein
Georg Andreas Sorge war ein deutscher Komponist und Musiktheoretiker. In seinem frühen Jugendalter von 1714 bis 1716 hatte er Musikunterricht beim Gräflich-Brockdorfschen Hoforganisten Kaspar Tischer in Schney. Dem schloss sich von 1716 bis 1721 ein Musikstudium an, bei dem er herausragende musikalische Kenntnisse nachwies. So konnte er 1721 die Stelle eines Gräflich Reuß-Plauischen Hoforganisten in Lobenstein antreten, die er bis zu seinem Tode 1778 innehatte.

1909 - 1981
Otto Spar brachte bei Merseburger zahlreiche geistliche Lieder für den Chor heraus.

1636 - 1707

Beim Merseburger Verlag erschien von Hans Spielmann 'Kinderlieder' für das Klavier.  

05.04.1784 - 22.10.1859
Louis Spohr war im 19. Jahrhundert ein entscheidender Wegbereiter der Romantik. 1816 leitete Carl Maria von Weber die Uraufführung von Spohrs Oper „Faust“ in Prag. Sie gilt neben E.T.A. Hoffmanns „Undine“ als erste deutsche romantische Oper und war schon bald in ganz Europa auf den Spielplänen zu finden. Mit seiner 1822 komponierten „Jessonda“ konnte Spohr diesen Erfolg noch übertreffen. Aber nicht nur auf dem Gebiet der Oper wird sein Schaffen heute zu Unrecht unterschätzt. Seine Oratorien zum Beispiel führten dazu, dass viele englische Zeitgenossen in ihm einen zweiten Händel sahen und seine Symphonien inspirierten zahlreiche Komponisten seiner Zeit. Noch Tschaikowsky zitiert in seiner „Pathetique“ die vierte Symphonie Louis Spohrs. Sein Nonett op. 31 hat dagegen längst den Weg zurück ins Repertoire gefunden und legt in zahlreichen CD-Einspielungen und Rundfunksendungen einer immer größer werdenden Hörerschaft nahe, wie lohnend es ist, sich mit den Kompositionen Louis Spohrs zu beschäftigen. Der Kasseler Verlag Merseburger wird eine Reihe bislang noch unveröffentlichter Werke Louis Spohrs der musikalischen Öffentlichkeit zugänglich machen.

1972
Rüdiger Spuck (Violine/Viola), unterrichet Violine in Kassel und ist gefragter Kammermusiker.

2.07.1581 in Nürnberg - 15.11.1634 in Nürnberg
Johann Staden war ein deutscher Organist und Komponist. Ab 1604 war er im Dienst als fürstlich brandenburgischer Hoforganist in Bayreuth und Kulmbach. Zwischen 1610 und 1616 kehrte er nach Nürnberg zurück, wo er Organist wurde. Sein Sohn Sigmund Theophil Staden (1607–1655) wie auch sein Schwiegersohn David Schedlich (1607–1687) wirkten ebenfalls in Nürnberg als Musiker und Komponisten. Zu seinen Schülern gehörte Johann Erasmus Kindermann.


21.06.1826 in Fulda - 29.03.1848 in Kassel
Johann Hugo Christoph Ludwig Herkules Staehle war ein deutscher Komponist der Romantik. Der Werkkatalog Staehles ist infolge der kurzen Lebensspanne des Komponisten nicht sehr umfangreich, zeugt aber von einer hohen Begabung. Hugo Staehle hinterließ u.a. Liederzyklen, Klavierstücke, ein Klavierquartett, eine Sinfonie in c-Moll (1844 durch die Kasseler Hofkapelle uraufgeführt), eine Konzertouvertüre, eine Oper (Arria, Uraufführung 1847 in Kassel) sowie Psalmen für Gesang und Orchester.

17.12..1879 in Geröachsheim - 14.11.1961 in Berlin
Fritz Stein war ein deutscher Theologe, Musikwissenschaftler und Kirchenmusiker. Als Mitglied im Allgemeinen Deutschen Musik-Verein, der Deutschen Musikgesellschaft, der Neuen Bachgesellschaft und der Händelgesellschaft, sowie als Herausgeber und als Organisator mehrerer Musikfeste genoss er in Fachkreisen einen guten Ruf.

1912 in Ghana - 1978 in Hohengehren
Hermann Stern war ein evangelischer Kirchenmusiker, Komponist und Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Landeskirche Württemberg. Seine Übersicht über Bibeltextvertonungen aus dem Jahre 1972 gab einen Überblick über alle wesentlichen Vertonungen von Bibelworten.

27.11.1880 in Greiz - 21.07.1967 in Ilsenburg
Alfred Stier war ein deutscher Komponist und Musikdirektor der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Er gab alte Kirchenmusik heraus und komponierte selbst Kammermusik, Kantaten, Chorwerke und Lieder.

13.01.1690 in Grünstädtel - 27.11.1749 in Gothe
Gottfried Heinrich Stölzel war ein deutscher Kapellmeister, Komponist und Musiktheoretiker. Seit den dreißiger Jahren des 18. Jahrhunderts übernahm Stölzel zahlreiche Aufträge für Kompositionen für den Hof in Sondershausen. Neben Werken aus Anlass feierlicher Begebenheiten der Fürstenfamilie handelte es sich vor allem um geistliche Vokalwerke. Stölzel war ein außerordentlich produktiver Komponist. Sein herausragender Ruf übertraf zeitweise seinen Zeitgenossen Johann Sebastian Bach. Sein kompositorisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Orchesterwerken, Kammermusikwerken, Oratorien und Messen, Motetten und Passionen auch weltliche Kantaten. Ein großer Teil seiner Werke ist allerdings verschollen.

1936
Bei Merseburger erschienen 'Herbsttag' und 'Abschied, ihr Freunde, nun heißt's'.

31.07.1894 in Halberstadt - 6.04.1973 in Berlin
Adolf Strube war Schul- und Kirchenmusiker, Musikpädagoge und Hochschullehrer. Er studierte von 1908–1914 an der Lehrerbildungsanstalt in seinem Geburtsort Halberstadt. Nach 1918 arbeitete er als Lehrer, Kantor und Organist in Harsleben. Im Anschluss an die bestandene Prüfung zum Musiklehrer für den höheren Schuldienst studierte er  Musikwissenschaft und Pädagogik in Leipzig und Halle.1924 begann er seine Arbeit als Lektor und Herausgeber im Verlag Merseburger, den er 1955 von Karl Merseburger und Felix Meiner übernahm und bis 1972 leitete.


1911 - 1984
Bei Merseburger veröffentlichte Hans Studer 'Canzone'.

1892 - 1958
Von Bruno Stürmer erschien 'Nun danket alle Gott' für Vorsänger, Männerchor und Bläser.

1940 - 1999
Bernd Sulzmann gab bei Merseburger 'Das Werkstattbuch der kurpfälzischen Orgelmacher Wiegleb' als Faksimile heraus.

9.09.1908 in Esslingen am Neckar - 22.08.1984
Walter Supper war Orgelsachverständiger und entwarf Orgeln. Seine Auffassung von der Orgel war geprägt von der Orgelbewegung. Er sprach sich öffentlich gegen eine moderne, an der Architektur des Neuen Bauens orientierte Orgelgestaltung aus