ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ


N

Abraham Nagel immatrikulierte sich 1572 an der Universität in Freiburg im Breisgau und empfing die niederen Weihen um 1575 in Augsburg, wo er zwei Jahre später erst zum Diakon, dann zum Priester geweiht wurde. Danach war er Pfarrer in Wallerstein im schwäbischen Landkreis Donau-Ries, übersiedelte 1583 nach Würzburg, wo er von 1584 bis 1589 als Kanoniker im Stift Neumünster in Würzburg wirkte. 1589 wurde Abraham Nagel Pfarrer in der Gemeinde Oerlenbach-Ebenhausen im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen.

19.03.1909 in Breslau
Im Merseburger Verlag erschien von  Konrad Nagel„Klavizitherium – selbst gebaut. Anleitung zum Entwurf und Bau eines reizvollen Kielflügels“ (EM 1535).

Von Hilde Nass erschien EM 66 – Petzold Johannes: Ich bin das Brot / Nass, Hilde: Christus, unser Heiland

10.01.1889 in Hohenelbe/Vrchlabí, Tschechien - 08.01.1972 in Bloomington, Indiana, USA
Paul Nettl war Musikwissenschaftler und unterrichtete an verschiedenen Universitäten in den USA. Er beschäftigte sich als Musikkritiker, bei Rundfunkanstalten und veröffentlichte zahlreiche musikwissenschaftlichen und musikhistorische Abhandlungen. Beim Merseburger Verlag erschien seine Veröffentlichung über Georg Friedrich Händel.  

Gabriele Neu hat im Merseburger Verlag „Jesu meine Freude“, eine Kantate von Georg Philipp Telemann, herausgegeben.  

1925 in Augsburg
Heinz Neubauer studierte Kirchenmusik in Augsburg und Heidelberg. Er versah Kirchenmusikerstellen in Erlangen, Regensburg und Rummelsberg. Ab 1975 lehrte er an der Fachakademie für ev. Kirchenmusik in Bayreuth. Für seine Leistungen wurde er mit dem Titel eines Kirchenmusikdirektors ausgezeichnet. Neubauer komponierte vor allem einfache liturgische Musik für Posaunenchor und Orgel.

15.10.1926 in Zwönitz, Erzgebirge - 02.08.1983 in Frankfurt am Main
Während seines Kantorenamtes an der Lutherkirche in Frankfurt, komponierte Gottfried Neubert dem Bedarf und der Leistungsfähigkeit seiner einzelnen Musikergruppen entsprechend Liedsätze, Motetten, Kantaten, Kanons, Quodlibets und Vokalwerke mit Orgel. Dazu kamen Orgelvorspiele und -partiten.

1936
Ekkehart Nickel war Bezirkskantor und landeskirchlicher Beauftragter für Kirchenmusik im Kirchenkreis Nürnberg, später Kirchenmusikdirektor in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Nürnberg-Lichtenhof.

1934 - 1972
Wolfgang Nitschke studierte an der Freien Universität Berlin von 1955 bis 1962 Musikwissenschaft bei Adam Adrio. Im Merseburger Verlag erschienen seine „Studien zu den Cantus-Firmus-Messen Guillaume Dufays.“

29.07.1895 in Mainz - 20.04.1974 in Darmstadt
Elisabeth Noack, die Schwester von Friedrich Noack, studierte Musikforschung in Berlin, promovierte dort 1921 und legte 1922 als erste Frau das hessische Schulmusiklehrer-Examen ab. Sie wirkte als Musikwissenschaftlerin, Kapellmeisterin, Chorleiterin, Organistin und Musikpädagogin in Berlin, Hochwaldhausen, Kiel und Schneidemühl. Sie befasste sich mit der Musikgeschichte Darmstadts – zu Ehren ihrer Leistung benannte man einen Platz in Darmstadt nach ihr. Darüber hinaus forschte und publizierte sie über Wolfgang Carl Briegel. Im Merseburger Verlag hat sie verschiedene seiner Werke herausgegeben.  

24.08.1924 in Staßfurt, Magdeburg
Günther Noll war bis zu seiner Emeritierung 1992 Direktor des Instituts für Musikalische Volkskunde und des Seminars für Musik und ihre Didaktik der Universität zu Köln. Bis 1996 war er u. a. Vorsitzender der Kommission der Lied-, Musik- und Tanzforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde. Im gleichen Jahr erhielt Noll das Bundesverdienstkreuz für sein über seine Dienstaufgaben hinausgehendes Engagement um die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Lehre, Studium und Ausbildung in der Musikalischen Volkskunde und Musikpädagogik. Er veröffentlichte über 200 wissenschaftliche Arbeiten, davon im Merseburger Verlag unter anderem zum Thema „Musikalische Volkskultur im Rheinland“.