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06.07.1702 in Konstanz - 14.06.1750 in Freiburg
Franz Anton Maichelbeck komponierte – in erster Linie für Tasteninstrumente. In der Regel war er hierbei darauf bedacht, dass seine Stücke leicht spielbar und bestens geeignet waren, um aus didaktischer Sicht auch Musiktheorie zu vermitteln.  


22.06.1684 in Pistoia bei Florenz - 06.10.1762 ebenda
Francesco Manfredini komponierte zahlreiche Vokalwerke für den kirchlichen Gebrauch, die als Manuskripte vorhanden waren. Die meisten konnten bisher jedoch nicht gefunden werden.  

29.10.1923 in Wurzen bei Leipzig - 05.02.2013
Dietrich Manicke war Professor für Musikwissenschaften. Vor ihn persönlich stand das Interesse am Komponieren jedoch stets im Vordergrund. Für sein kompositorisches Schaffen erhielt er den „Carl-Maria-von-Weber-Preis“ der Stadt Dresden sowie den „Johann-Wenzel-Stamitz-Preis“ der Künstlergilde.

27.02.1949 in Hermannstadt, Siebenbürgen
Cesar Marinovici ist als Komponist und Musikwissenschaftler tätig, unterrichtet und schreibt Fachbücher. Seine Kompositionen umfassen Instrumental- und Gesangswerke, Kammer- und Orchestermusik sowie Musicals.  

28.11.1897 in Gollnow, Pommern - 04.03.1978 in Dahme/Mark
Zu seinem umfangreichen kirchenmusikalischen Œuvre – bisher sind 335 große und kleine Kompositionen aufgefunden worden – kommen Orchesterwerke, zum Beispiel das Konzert für vier Waldhörner und Streichorchester, Kompositionen für Bläser, insbesondere Waldhornquartette, Kantaten für Männer-, gemischten und Kinderchor sowie Sololieder und Spielstücke für verschiedene Besetzungen, weiterhin über 200 Choralvorspiele, Toccaten,  Partiten und Passacaglien, die zum großen Teil nur handschriftlich vorliegen.

10.04.1947 in Dillingen an der Donau
Im Merseburger Verlag erschien der Faksimilenachdruck seines Werks von 1875: „Die Orgelbauten der Residenzstadt Schwerin“.

12.11.1897 in München - 08.05.1985 in Stuttgart
Karl Marx verfasste Orchesterwerke, Instrumentalkonzerte, Kammermusik, Klaviermusik, Orgelwerke, Kantaten, zahlreiche Chorwerke und vertonte Texte deutschsprachiger Dichter.  

03.08.1819 in Bützow, Mecklenburg - 10.08.1904 in Wismar
Julius Massmann wählte zunächst wie sein Vater das Studium der Theologie. Die finanziellen Probleme der Familie zwangen ihn jedoch nach sechs Semestern in Leipzig und Rostock zum Abbruch, so dass Massman zuerst als Hauslehrer, dann als Lehrer an einer Privatschule, später an der neu gegründeten Knaben-Bürgerschule in Wismar tätig war. Diese Position war mit dem Amt des Kantors an St. Marien verbunden. Das Niveau seiner Kantorenarbeit erfuhr hohe Anerkennung, denn 1864 wurde ihm von Großherzog Friedrich Franz II. der Titel eines Großherzoglichen Musikdirektors verliehen. Darüber hinaus wurde Massmann 1886 zum „ständigen Revisor für das Orgelwesen im Lande“ ernannt und war der erste Mecklenburger, der diesen Titel je geführt hat. Als Orgelrevisor wirkte er auch noch nach dem Wechsel in den Ruhestand bis ein Jahr vor seinem Tod. Im Merseburger Verlag erschien ein Faksimilenachdruck seines Werks von 1875: „Die Orgelbauten der Residenzstadt Schwerin“.  

Angela Matuschka hat „Onkel Kandrian. Geschichten und Lieder“ von Gerda Werner (Berlin, Merseburger 1984) illustriert.

29.12.1903 in Mauersberg bei Marienberg, Sachsen - 11.12.1982 in Leipzig
Erhard Mauersberger war Organist, Chorleiter und Leiter des Bachvereins in Aachen. Darüber hinaus unterrichtete er Musik an verschiedenen Musikschulen und wirkte aös Thomaskantor in Leipzig. 1930 wurde er Landeskirchenmusikdirektor der Ev.-Lutherischen Landeskirche in Thüringen.

29.01.1889 in Mauersberg bei Marienberg, Sachsen - 22.02.1971 in Dresden
Als Leiter des Dresdner Kreuzchores prägte Rudolf Mauersberger den Chor wie kein anderer vor ihm und führte ihn auf ein international anerkanntes Niveau. Darüber hinaus betätigte er sich als Komponist und gewann 1914 den Nikisch-Preis für Komposition.

22.01.1940 in Jena - 03.02.2006 in Duderstadt
Zu seinem Werk gehören sowohl zahlreiche Kammermusik- und Klavierkompositionen, u. a. bekannte Vertonungen Brecht'scher Lyrik, die von bekannten Diseusen wie Sonja Kehler interpretiert wurden, als auch eine Vielzahl Chor- und Orchesterwerke. Medek gewann einige Kompositionswettbewerbe (u. a. 1969 für seine Kurzoper „Einzug“), registrierte jedoch ab 1968 vermehrt Einschränkungen seiner künstlerischen Freiheit. 1977 folgte im Zuge der Ausbürgerung Wolf Biermanns auch seine „Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der Deutschen Demokratischen Republik“.

1938
Ute Meissner promovierte 1966 mit ihrer Arbeit zum Antwerpener Notendrucker Tylman Susato: Eine bibliographische Studie zur niederländischen Chansonpublikation in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

10.01.1835 in Luxemburg - 07.02.1902 in Luxemburg
Laurent Menager kam am 10. Januar 1835 in Luxemburg-Pfaffenthal, einem kleinen Viertel in der Unterstadt Luxemburgs, zur Welt. Das Pfaffenthal, welches um diese Zeit hauptsächlich von Handwerkern bewohnt war, sollte fortan sein ganzes Leben prägen. Und von hier ging ein wesentlicher Teil der musikalischen Entwicklung des Großherzogtums aus. Menager war das älteste von sechs Geschwistern. Sein Vater Maximilian brachte ihm das Flötenspiel bei. 1847 wurde Menager Schüler am Athenäum, einem aus einem früheren Jesuitenkolleg hervorgegangenen humanistischen Gymnasium. Bei einem Garnisonsmusiker der preußischen Armee nahm er Violin-, Cello- und Klavierunterricht und widmete sich dem Studium der Harmonielehre. Aus dieser Zeit stammen auch seine ersten kleineren Kompositionen. Nach seinem Abitur im Jahre 1855 willigten Menagers Eltern erst nach vehementen Auseinandersetzungen ein, den Sohn an das „Conservatorium der Musik in Coeln“ zu schicken, um bei Ferdinand Hiller Komposition zu studieren.

26.12.1855 in Ratibor, jetzt Racibórz, Schlesien - 19.02.1933 in Darmstadt
Arnold Mendelssohn komponierte sowohl weltliche als auch geistliche Musik. Mit zunehmendem Alter trat das Komponieren weltlicher Musik in den Vordergrund. Er beschäftigte sich mit Chor- und Orchesterarbeit, sowie der Organisation von Abonnementkonzerten, auch führte er Passionen und Kantaten von Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach auf. Zwischen 1900 und 1915 entstanden 80 der insgesamt 170 komponierten Lieder. 1899 wurde Arnold Mendelssohn der Professorentitel verliehen. 1917 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Gießen, 1919 wurde er zum Mitglied der Akademie der Künste in Berlin ernannt. Darauf folgten verschiedene Preise und Auszeichnungen.

1936 in Wernigerode/Harz - 2014 in Frankfurt
Reinhardt Menger absolvierte verschiedene Kirchenmusikstudien in Halle/Saale, Weimar und Frankfurt/Main, studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Volkskunde und legte zudem ein Carillon-Studium in Amersfoort/Holland ab. Menger ist Honorar-Professor an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt/Main und lehrt dort Orgelspiel, Orgelbau und Instrumentenkunde. Neben dieser Tätigkeit und seiner Funktion als Orgelsachverständiger der Ev. Kirche in Hessen und Nassau gibt er Konzerte, führt Rundfunkaufnahmen und Einspielungen auf historischen Orgeln durch.

05. Dezember 1913 in Stuttgart - 02. April 1977 in Esslingen
Wie kaum ein anderer hat Hans-Arnold Metzger das kulturelle Leben in Esslingen nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt. Als Leiter der 1945 neu gegründeten Kirchenmusikhochschule der Evangelischen Landeskirche hat er sich ebenso einen Namen gemacht wie als Initiator zahlreicher vor allem musikalischer Veranstaltungen.

18.02.1910 in Kanth bei Breslau, Schlesien - 25.05.1979 in Berlin
Friedrich Metzler schrieb unter anderem Orchesterwerke (darunter 6 Sinfonien, Solokonzerte), Kammermusik, Musik für Orgel sowie Klavier, außerdem Vokalkompositionen mit vielfach religiöser Thematik bzw. liturgischem Bezug.  

18.02.1932 in Berlin - 07.09.2006 in Frankfurt am Main
Andreas Meyer-Hanno war Opern-Oberspielleiter am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Staatstheater Braunschweig. In seinen 20 Theaterjahren hat er über 100 Operninszenierungen erarbeitet. Am 15. Dezember 2000 wurde ihm für sein Lebenswerk das Bundesverdienstkreuz verliehen.  

24.02.1942 in Halberstadt
Nach der Flucht in die Bundesrepublik in 1951 studierte Hans Georg Meyer-Hoffmann Schul- und Kirchenmusik. Ab1974 war er Kreiskantor in der Bethlehemgemeinde in Hannover-Linden-Nord. Schon vorher begann er zu komponieren. Im Merseburger Verlag erschienen seine „Drei Psalmen“, „Märchenlieder für Kinder von heute“ und „Die Schöne und das Monstrum“  

15.10.1913 Ribeauville
Pie Meyer-Siat studierte Philosophie an der Universität Straßburg, von 1948 bis zur Pensionierung 1975 war er als Deutschlehrer am Lycée Kleber in Straßburg tätig. 1962 promovierte er über die Orgelbauerfamilie Callinet und publizierte vielfach Arbeiten über elsässische Orgeln. Im Merseburger Verlag erschien sein Beitrag zum Wirken von Georg Friedrich Merckel (1691–1766).

13.06.1592 in Dresden - 13.03.1657 in Leipzig
Tobias Michael war Kapellmeister der Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen und Thomaskantor in Leipzig. Von Michael sind zwei Bände mit Motetten und geistlichen Konzerten unter dem Titel 'Musikalische Seelenlust' sowie einige sechs- bis achtstimmige Gelegenheitswerke überliefert.  

17.09.1875 in Straßburg - 28.10.1949 in Erlangen
Otto Michaelis war er Herausgeber des ersten Thüringer Ev. Gesangbuches (1928/29) und leitete damit die überregionale Gesangbuchreform in der Ev. Kirche in Deutschland ein. Michaelis kritisierte in der Tageszeitung den mangelnden Widerstand in seiner Kirche gegen die Nationalsozialisten. Noch im gleichen Jahr verlor er seine Anstellung als Pressepfarrer der Landeskirche und wurde Anfang 1934 in den Wartestand versetzt.  

09.06.1902 in Hennstedt, Dithmarschen - 23.11.1973 in Glüsing bei Hennstedt
Hans Friedrich Micheelsen komponierte Vokalmusik, Orgelmusik und Instrumentalwerke. Seine Stilmittel reichen von einfacher Tonalität bis zur Zwölftontechnik.

28.03.1928 in Hamburg - 25.03.2002 in Radolfzell
Der Schwerpunkt seines kompositorisches Schaffen liegt in gottesdienstlicher Chormusik (35 Motetten, Kantaten und ähnliches). Mehr als 50 neue geistliche Lieder stammen von ihm, von denen einige auch Aufnahme in Gesangbücher verschiedener Kirchen gefunden haben. Sein „Gaienhofener Chorbuch“ erreichte große Auflagen und weite Verbreitung. Wissenschaftlich und musiktheoretisch hat er sich in über 60 Aufsätzen zu Fragen des neuen geistlichen Liedes, des Kirchenmusikerberufs und über Orgelfragen und Kirchenmusik beschäftigt.

1926 in Augsburg
Franz R. Millers Kompositionen beinhalten Orchesterwerke, Instrumentalmusik, Chorwerke (u. a. Kantaten, 'Deutsche Messe') und Chorlieder (Originale und Bearbeitungen). Für seine musikalische Leistung erhielt er zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen.

01.12.1960 in Stuttgart
Ab 1976 wirkte Steffen Moddrow als Musiker am Schlagwerk in verschiedenen Bands und internationalen Besetzungen. Durch Einbeziehung alltäglicher Gegenstände, wie Spielsachen, in musikalische Prozesse und im Rahmen von Aufführungen entwickelte er seine eigene Klang- und Materialsprache, die er seit den 90er Jahren unter der Bezeichnung „Schlagwerktheater“ dem Publikum präsentiert. Seine Darbietungen werden durch seine eigene Lyrik und theatralische Aktionen unterstützt.

1925 in Bernau, Westböhmen
Den Schwerpunkt der musikalischen Tätigkeit Franz Möckls bildet die Volksliedforschung und die Musikpädagogik. Neben seiner Dozententätigkeit in der Lehrer- und Chorleiterfortbildung, seiner langjährigen Leitung von Chören, Kammerensembles und Orchestern komponierte Möckl zahlreichen Chorwerke sowie Kantaten, Zyklen und Chorsuiten.  

07.08.1907 in Leutenberg
Rudolf Mönch wuchs in Bad Blankenburg im Thüringer Wald auf und war von 1926 bis 1930 Musikstudent an der Hochschule für Musik in Sondershausen. Da in dieser Zeit der Tonfilm aufkam und Mönch keine Anstellung fand, ohne „leichte Musik“ spielen zu müssen, erlernte er das Handwerk des Uhrmachers. Neben dieser Arbeit war er als Chorleiter von Jugend- und Oratorienchören und Bläsergruppen tätig, mit denen er Konzertreisen in die BRD unternahm. 1952 gründete er die Nordhäuser Kantorei und wurde im selben Jahr dann hauptamtlicher Musikerzieher an der Staatlichen Musikschule in Sondershausen, wo er Geige lehrte und komponierte.

31.10.1787 in Bischofsmais - 08.04.1843 in Augsburg
Martin Mösl war der Sohn eines Häuslers und Musikers und besuchte die Schule in Ruhmannsfelden. Eine gründliche und vielseitige musikalische Ausbildung bekam er durch seinen Vater und den örtlichen Schulmeister. So konnte er seinen Militärdienst in Augsburg als Oboist ableisten. 1819 hatte ihm der Augsburger Magistrat eine Konzession als Saitenmacher zugestanden. Da wegen der übergroßen Konkurrenz die Saitenverfertigung nicht besonders erträglich war, musste Mösl lebenslang ein Zubrot als Musiklehrer verdienen. Zu seinem großen Schülerkreis gehörten auch Adelige und Offiziere. Seine Bewerbungen um Stadtmusiker- und Kantorenstellen blieben leider erfolglos, allerdings komponierte er – vor allem für Blechbläser.  

28.05.1953 in Andernach
Nach dem Abitur in Bernkastel-Kues (Mosel) studierte Rainer Mohrs von 1972 bis 1976 Schulmusik und von 1976 bis 1978 Klavier an der Musikhochschule in Köln (Klavier bei Hans Jander, Harmonielehre und Kontrapunkt bei Friedrich Radermacher, Musikgeschichte und Formenlehre bei Hermann Schroeder), außerdem Musikwissenschaft, Geschichte und Philosophie an der dortigen Universität. 1987 promovierte er mit einer Arbeit über die Klavier- und Kammermusik Hermann Schroeders. Von 1976 bis 1987 wirkte er als Klavier- und Cellolehrer an der Rheinischen Musikschule in Köln sowie als Barockcellist im Ensemble „Il Concertino Köln“ und in weiteren Ensembles für Alte Musik. Mohrs ist Gründungsmitglied der Hermann-Schroeder-Gesellschaft und wurde 2007 zum ersten Vorsitzenden gewählt.  

06.05.1871 in München - 31.03.1914 in Meran
Im Merseburger Verlag sind Vertonungen seiner Werke, unter anderem die „Galgenlieder“ von Ralf Albert Franz erschienen.  

25.05.1889 in Berlin - 25.05.1967 ebenda
Hans Joachim Moser verfasste Studien über zahlreiche Komponisten, wie Paul Hofhaimer, Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach sowie Studien über „Das deutsche Lied seit Mozart“. In den 1920er Jahren hatte er eine mehrfach aufgelegte dreibändige Geschichte der deutschen Musik veröffentlicht.  

11.04.1682 in Avignon - 22.12.1738 in Charenton-le-Pont
Jean-Joseph Mouret war Kapellmeister am Hofe von Sceaux, Orchesterleiter der Academie royale de musique und Leiter der Comédie-Italienne. Er komponierte mehrere Bühnenwerke für die Oper.

27.01.1756 in Salzburg - 05.12.1791 in Wien
In seinem kurzen Leben hat Wolfgang Amadeus Mozart etwa 50 Sinfonien komponiert, 23 Klavierkonzerte, fünf Violinkonzerte, eine Fülle weiterer Musikstücke und nicht zuletzt eine Reihe großer Opern. „Er war wohl das umfassendste musikalische Genie aller Zeiten“, schreibt Kurt Pahlen über Wolfgang Amadeus Mozart („Sinfonie der Welt“, Zürich 1978), „es hat keinen Meister gegeben, der mit gleicher Vollendung Opern und Oratorien, Sinfonien und Serenaden, Sonaten und Lieder, Quartette und Chöre, Messen und Divertimenti geschrieben hätte.“

12.01.1890 in Hauptmannsgrün - 04.08.1972 in Leipzig
Alfred Dedo Müller war Theologe, Universitätsprediger und unterrichtete an der Universität. Er widmete sich intensiv der Förderung geistlicher Musik und betätigte sich als Komponist. 

1809 - 1879
Donat Müller war Komponist und Regenschori in Augsburg, leitete also dort einen katholischen Chor. Er war der Vater von Otto Müller (1837–1920), selbst Organist, Komponist, Chordirigent und Pädagoge. Im Verlag Merseburger erschien ein Faksimiledruck seines Werks „Kurze Beschreibung der einzelnen Teile der Kirchenorgel (Augsburg 1848)“.  

02.08.1920 in Berlin - 28.12.1998 in Köln
Werner Müller verhalf als Produzent vielen Gesangssolisten der Nachkriegsjahre zu Starruhm, aus Müllers Feder stammt auch die Titelmelodie der ARD Sportschau. Nach 18 Jahren in Berlin wechselte Müller nach Köln, übernahm dort das WDR-Tanzorchester und war damit auch in vielen Fernsehshows zu sehen. Im Laufe der Zeit entstanden Dutzende von Schallplatten mit der Bezeichnung „Orchester Werner Müller“.  

08.06.1914 in Dresden - 03.05.1993 in Nürnberg
Joachim Gottfried Müller komponierte Werke für Chor, Orchester und Orgel, Kammermusik und Lieder, war Mitarbeiter einer Bach-Ausgabe und Herausgeber und Bearbeiter verschiedener barocker Musik.  

1926 - 1994
Müller-Cant gab – auch als Gastdirigent deutscher und ausländischer Orchester – Konzerte in West- und Osteuropa sowie in Istanbul und war musikalischer Berater der deutsch-französischen Jugendfestspiele Cap d'Ail (Côte d'Azur) und des internationalen Musikfestivals St. Céré. 1968 wurde ihm von der französischen Regierung der Orden 'Palmes académiques' verliehen.  

08.12.1905 in Breslau - 22.09.1980 in Marburg
Kurt Müller-Osten entwarf zahlreiche Texte für geistliche Lieder, von denen drei Aufnahme in das Ev. Gesangbuch fanden.  

23.03.1921 - 12.11.2007
Johannes Muntschick war zuletzt als Kantor und Kirchenmusikdirektor in der Paul-Gerhardt-Kirchgemeinde in Leipzig-Connewitz tätig. Er war Mitglied des ev. Posaunenchores Werden, gab mit diesem auch Konzerte und komponierte festliche Flötenmusik.

1935 in Sankt Leonhard
Hans Musch ist ein deutscher Organist, Musikwissenschaftler und Hochschullehrer.

21.03.1839 in Karewo, Russland - 28.03.1881 in St. Petersburg
Modest Petrowitsch Mussorgskis gilt als einer der eigenständigsten russischen Komponisten des 19. Jahrhunderts. Die meisten seiner Werke waren bei seinem Tode in unvollendetem Zustand und wurden nach seinem Tod durch seinen Freund Rimski-Korsakow bearbeitet und „korrigiert“, so die Oper „Chowanschtschina“. Das bedeutende Klavierwerk „Bilder einer Ausstellung“ ist von mehreren anderen Komponisten orchestriert worden; die bekannteste Version stammt von Maurice Ravel. Im Merseburger Verlag erschienen vier Stücke aus „Bilder einer Ausstellung“.