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*1962
Karin Haußmann wurde 1962 in Waiblingen geboren. Sie studierte an der Folkwang Universität der Künste Musiktheorie, Klavierpädagogik und von 1992–1995 Komposition bei Prof. Nicolaus A. Huber. Es folgte ein Stipendium an der Akademie der Künste Berlin.

1908 in Mannheim - 1977 in Heidelberg
Herbert Haag studierte Kirchenmusik und Orgel, u. a. bei Karl Straube in Leipzig. 1936 folgte seine Promotion in Musikwissenschaft bei Heinrich Besseler über das Orgelwerk des französischen Komponisten César Franck. Im Anschluss wurde Haag Dozent für Orgel am Evangelischen Kirchenmusikalischen Institut Heidelberg. Ab 1943 war er Leiter der Städt. Musikschule in Freiburg i. Breisgau. Von 1956 bis 1973 übernahm er die Leitung des Kirchenmusikalischen Instituts in Heidelberg. Zugleich war er LKMD und mehrere Jahre Präsident der Direktorenkonferenz der landeskirchlichen Ausbildungsstätten.

1955
Oswin Haas ist Gründer und Leiter der Pianopoly Musikschulen in Frankreich und Deutschland und Freier Mitarbeiter des 'Lettre du musicien', Paris. Er verfügt über eine langjährige Tätigkeit als Klavierpädagoge, Komponist und Pianist.

Bei Merseburger erschien: Der Bonner Komponist Wilhelm Neuland (1806 – 1889).  

22.06.1941 in Elbogen
Widmar Hader schreibt Opern-, Orchester-, Ballett-, Kammer-, Klavier-, Orgel- und Vokalmusik. 1978 begründete er die jährlich stattfindenden Sudetendeutschen Musiktage und 1990 die Elbogener Orgelfeste. Für seine musikalischen Leistungen wurde Widmar Hader mehrfach prämiert.

23.02.1685 in Halle/Saale - 14.04.1759 in London
Von kurzen Auslandsreisen abgesehen, wirkte Händel bis zu seinem Tode in England als Komponist, Unternehmer und Orgelvirtuose. Zu seinen Hauptwerken zählen an die 40 Opern und 25 Oratorien, daneben zahlreiche Werke in allen musikalischen Gattungen seiner Zeit. Sein kirchenmusikalisches Schaffen wird gekrönt von seinen englischen Psalmkompositionen mit alttestamentarischen Texten, Anthems genannt, die in der anglikanischen Liturgie verankert sind.

1925 in Nürnberg - 10.04.2002 in Wassertrüdingen
Nach einer Ausbildung als Orgelbauer studierte Walther Haffner Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. 1957 wurde er Bezirkskantor in Wunsiedel. 1976 wurde er zum Kantor der Rummelsberger Anstalten berufen. Daneben war er auch als Orgelsachverständiger tätig. Für seine Leistungen wurde ihm der Titel eines Kirchenmusikdirektors verliehen.  

1611 oder 1612 in Brüx (Böhmen) - 29.10.1675 in Zittau
In der damals reichen Stadt Zittau vertont er zudem Texte des ortsansässigen Rektors Christian Keimann und veröffentlichte jährlich eigene Kompositionen mit Vorworten von Heinrich Schütz und Johann Rist; Beides verhalf ihm zu Ansehen und Wohlstand. Das Lied „Meinen Jesum laß ich nicht“ in der Vertonung von Hammerschmidt steht noch heute in unseren Gesangbüchern.



Bei Merseburger erschien: „Ferdinand Hiller und das virtuose Klavierkonzert in der Mitte des 19. Jahrhunderts“.

Wilfried Hansmann ist Musikpädagoge und beschäftigt sich unter anderem mit Fragestellungen zur Musikpädagogik in der Geschichte. Heute arbeitet er als Privatdozent am Fachbereich Erziehungswissenschaften-Humanwissenschaften der Universität Kassel und als Koordinator im Bereich 'Bildungsstudien und Bildungsberichte' am Institut für Qualitätsentwicklung.

02.05.1915 in Prag - 30.07.2004 in Prag
Die Musiksprache von Jan Hanus knüpft an Smetana, Dvorak und Fibich an, die den Grundstein zur tschechischen nationalen Musik legten. Sein kompositorisches Schaffen umfasst schwerpunktmäßig Orchester- und Bühnenwerke, daneben aber auch Messen und Kantaten sowie weltliche Chorwerke.

10.09.1907 in Kassel - 1969 in Berlin
Heinz Friedrich Hartigs Interesse galt vor allem der Raummusik. Sein kompositorisches Schaffen umfasst hauptsächlich Konzerte, Sonaten, Lieder, Oratorien sowie Chorwerke.  

1892
Bei Merseburger erschien: “Erinnerungen an Günther Ramin”.

26.10.1564 in Nürnberg - 08.06.1612 in Frankfurt am Main
Hasslers kompositorisches Werk steht an der Stilwende von der späten Renaissance-Polyphonie zu venezianisch-frühbarocker Klangentfaltung. Seine Werke zeichnen sich dabei nicht nur durch kontrapunktische Gelehrsamkeit, sondern auch durch eine hohe Anmut und Zartheit aus. In seinen vierstimmigen Bearbeitungen der gebräuchlichen Kirchenmelodien zeigt er, wie auch das Einfachste durch charaktervolle Bearbeitung bedeutsam werden kann. Nicht weniger geschätzt als seine geistlichen Werke (Messen, Motetten etc.) waren seine Kanzonetten, Madrigale und weltlichen Lieder.

18.12.1569 in Nürnberg - 01.01.1622
Jakob Haßler wurde anfangs vom Vater unterrichtet und kam 1585 als Stadtpfeiferlehrling nach Augsburg, wo auch sein Bruder Hans Leo wirkte. Hier unterrichtete ihn vermutlich Hans Jakob Drechsel. 1590 ging er mit einem Fugger-Stipendium nach Italien, und anschließend als Kammerorganist zu Christoph Fugger. Seit 1597 war er als Hoforganist bei den Hohenzollern in Echingen. 1602 ernannte ihn Kaiser Rudolf II. in Prag zum kaiserlichen Hoforganisten.  Bekannt wurde Jakob Hassler hauptsächlich durch seine Kompositionen für Orgel und Cembalo.   

24.09.1928 in Schweinfurt
Karl Haus berücksichtigt in seinen Kompositionen – insbesondere Kantate, Chorzyklen und Chorsätze – stets die stimmlichen Möglichkeiten von Laienchören. Er organisierte die ersten Wettbewerbe von „Jugend musiziert“. Seine besonderen musikalischen Leistungen und sein Engagement für die Musik wurde bereits mehrfach prämiert.

um 1550 in Gerbstadt - um 1614 in Gerbstadt
Valentin Haußmann erhielt seine musikalische Ausbildung vermutlich durch seinen Vater. Mit seinen 1598 gedruckten, orchestralen Tanzsätzen war Haußmann der erste eigentliche Instrumentalkomponist in Deutschland. Er reiste zunächst als freischaffender „Musicus“ im Land umher. Erst 1590 erhielt er eine Anstellung als Organist in seiner Geburtsstadt. Mit seinen Ausgaben italienischer Liedkompositionen in deutscher Sprache und mit eigenen „geselligen“ Kompositionen trug Haußmann entscheidend zur Verbreitung italienischer Musik in Deutschland bei (z. B. Neue Intrade, 1604).   .  

09.04.1924
Harald Heilmann betätigt sich seit 1959 als freischaffender Komponist. Sein Schaffen fand international Anerkennung und er schrieb für bedeutende Musikfeste. Renommierte Interpreten - von Iris Amati bis Nicanor Zabaleta - bestellten Kompositionen bei ihm.

1968
Christoph Heimbucher studierte an der Universität zu Köln.

1887 - 1977
Bei Merseburger erschienen seine „33 Choralvorspiele“.

1914 - 1995
Von Wilhelm Heinrichs erschienen bei Merseburger zahlreiche Spirituals und Volkslieder aus dem Ausland.  

1932
Rolf Hempels kompositorisches Schaffen umfasst Werke für Stimme, Solo-Instrumente, verschiedenartige Kammermusikbesetzungen, Chor, Orchester und Orchester mit Soloinstrumenten. Für seine Werke erhielt er mehrere Preise bei internationalen Kompositions-Wettbewerben.

06.05.1897 in Schaffhausen - 1988 in Winterthur
Bernhard Henking setzte sich besonders für die kirchliche Chormusik ein, wobei er in der Bearbeitung seiner Choralsätze Formen fand, die dem Inhalt entsprechen und die im weitesten Sinne objektiven, rein musikalischen Charakter tragen. Er vereinte z. B. den herben Stil der alten Meister mit den flüssigen gesanglichen Linien J. S. Bachs. Bei Volksgesängen lehnte er die romantisierende Wiedergabe ab. Zu seinem umfangreichen Werkschaffen gehören u. a. Vokalmusik, Lieder für A-cappella-Chöre, Motetten und Bearbeitungen von Heinrich Schütz.

15.08.1903 in Zöblitz - 04.09.1965 in Pforzheim
Schon als Kind sang Walter Henning im Leipziger Thomanerchor. Später wurde er Kirchenmusikdirektor und Landesobmann des Evangelischen Kirchenmusikverbandes. Er widmete sich zunehmend auch der Komposition geistlicher Werke. Neben zahlreichen Choralvorspielen und -bearbeitungen schrieb Hennig u.a. ökumenische Chorsätze, Kantaten für die verschiedensten Besetzungen und Volksliedsätze.

26. Juli 1804 in Zodel - 14. August 1875
Ernst Julius Hentschel wurde am 26. Juli 1804 in Zodel bei Görlitz geboren. Zunächst wurde er von seinem Großvater, dem Kantor und Organisten Hohberg, musikalisch ausgebildet.

geb. 8.6.1947, gest. 26.8.2017
Andreas Herzau studierte zunächst Gitarre am Robert-Schumann-Konservatorium in Düsseldorf, dann an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (heute Universität) beim renommierten Gitarren-Pädagogen Karl Scheit.1994 erschien seine praxisorientierte Kapodaster-Bearbeitung der Lautenstimme des Arioso 'Betrachte, meine Seel' aus der Johannespassion von Joh. Seb. Bach für Gitarre im Verlag Merseburger Berlin, Kassel (Edition Merseburger 542).

17.08.1908 - 1994
Kurt Hessenberg zählt zu den wichtigsten Vertretern der evangelischen Kirchenmusik des 20. Jahrhunderts. Sein Gesamtschaffen zeigt ein große musikalische Bandbreite und deckt nahezu alle Bereiche der Kunstmusik ab. Am bekanntesten dürfte er Generationen von Schülerinnen und Schülern durch seine Struwwelpeter-Kantate für Kinderchor und kleines Orchester sein. Zunächst Bach, Brahms und Reger, später Hindemith und Bartók lieferten wichtige Impulse für sein kompositorisches Schaffen.  

*1929
Paul Heuser nahm als Organist, Chorleiter und Dirigent an zahlreichen Aufführungen teil und begleitete namhafte Sänger und Instrumentalisten als Organist oder Pianist bei Konzerten. Er wirkte an vielseitigen Fernseh-, Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen im In- und Ausland mit. Seit 1965 ist er an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf tätig.


1937 in Pirmasens
Peter Hochs kompositorisches Schaffen wurde u.a. durch die musikpädagogische Tätigkeit beeinflusst, die er von 1974 bis 2001 als Dozent und stellv. Direktor der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen mit Schwerpunkt in der Musiklehrer-Fortbildung und der Vermittlung Neuer Musik ausübte. Daraus resultieren u.a. Kompositionen für Kinder, Jugendliche (z.B. für 'Jugend musiziert') und für Amateurensembles. Sein Oeuvre umfasst Solo- und Kammermusik, Orchesterwerke, Oratorien, Hörspiele und experimentelle Musik mit Einbezug improvisatorischer Formen. Seine künstlerische Tätigkeit erstreckt sich über die Bereiche Komposition - Musikalische Graphik und Freie Improvisation, daneben beschäftigt er sich mit Malerei und Lyrik (Ausstellungen, Lesungen, Publikationen).

1933 in Speyer
Karl Hochreither studierte Kirchenmusik an der Nordwestdeutschen Musikakademie in Detmold. 1963 bis 1998 unterrichtete er als Lehrer für Künstlerisches Orgelspiel an der Berliner Kirchenmusikschule. Von 1964 bis 2001 war er Leiter des Bach-Chores an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche zu Berlin und des Bach-Collegiums. Konzertreisen als Organist führten ihn in die ganze Welt. Als Artist in Residence war er unter anderem Gast der University of Western Ontario in Kanada und des Asian Institute for Liturgy and Music in Manila. 1997 bis 2007 war er künstlerischer Direktor des Bach-Festivals in Grand Rapids, Michigan, USA.

Bei Merseburger erschien sein Werk: „Cornelius Burgh um 1590 bis um 1638“.

1897 - 1981
Von Friedrich Högner erschienen bei Merseburger zahlreiche geistliche Kompositionen für Chor und Orgel oder Orchester.


29.8.1923 - 2006
Von Gotthelf Hoffmann erschien bei Merseburger das „Betzendorfer Orgelbüchlein“ mit 50 leichten Choralvorspielen im barocken Stil für den liturgischen Gebrauch.


06.09.1922 in Karlsruhe - 19.03.2003 in Mannheim
Wolfgang Hofmanns Kontakte zu zahlreichen Musikern veranlassten ihn, für die verschiedensten Instrumente und Besetzungen zu komponieren. Sein umfangreiches Schaffen umfasst neben vielen Kammermusikwerken auch Opern, Ballette, ein Requiem, ein Weihnachtsoratorium, sowie Solokonzerte, Orchesterwerke und Filmmusik. Das Kurpfälzische Kammerorchester in Mannheim, kam unter seiner Leitung zu internationalem Ansehen.

15.08.1922 in Pegau/Sa. - 11.10.2010
Von 1933 bis 1941 war Christoph Holhlfeld Mitglied des Thomanerchores in Leipzig unter den Thomaskantoren Straube und Ramin. Nach der Rückkehr aus Kriegsgefangenschaft studierte er Komposition und Musiktheorie. Anschließend nahm er eine Lehrtätigkeit in Halle, Berlin und Dresden auf. Seit 1960 war er Dozent für Musiktheorie in Hamburg an der Hochschule für Musik, seit 1986 verfügte er über eine Professur. Der Schwerpunkt seiner Kompositionen liegt bei Werken für Chor, Orchester- und Kammermusik.

23.11.1924 in Markt Erlenbach
Waldram Hollfelder wirkte neben seiner Lehrertätigkeit seit 1973 bis heute als Bundeschorleiter des FSB; er ist Mitglied in dessen Präsidium und im Präsidium des Bayerischen Musikrates, im Kulturbeirat der Stadt Nürnberg, sowie Repräsentant des Interessenverbandes Deutscher Komponisten für Nordbayern. Seit 1979 ist es Mitglied der Jury im Valentin-Eduard-Becker-Komponistenwettbewerb. Sein eigenes kompositorisches Schaffen umfasst vor allem Chorwerke aller Art.

1932 - 1990
Bei Merseburger erschien seine Abhandlung: „Wolfgang Köhler – ein Komponist in unserer Zeit“.  

1931 - 2001
Volker Hopf studierte in Berlin, Frankfurt und Göttingen. Er wirkte in Kassel als Stadthallenorganist und Musikkritiker. Sein bekanntestes Werk ist die Oper Zwerg Nase. In die Toccata mit Totentanz, auch Toccata media vita genannt, lässt er zahlreiche bekannte Motive einfließen, das Dies irae, ein fugiertes Media vita, den klappernden Schnitter Tod und schließlich das siegreiche Halleluja aus Christ ist erstanden.

1952
Sabine Horstmann studierte Kirchenmusik an der Westfälischen Landeskirchenmusikschule in Herford und an der Musikhochschule Köln (1978 A - Examen). An der Folkwang-Hochschule in Essen studierte sie Gesang bei Prof. Jakob Stämpfli (1984 künstlerische Reifeprüfung). Seit 1978 ist sie als Kirchenmusikdirektorin in Schwelm tätig, sie betreut Chöre in al-Altersgruppen. Außerdem unterrichtet sie in zahlreichen Kursen im In- und Ausland (Schweiz, Österreich, Belgien, USA) Chorleitung und chorische Stimmbildung, seit 1993 unterrichtet sie Gesang auch an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.

1917 - 1985
Bei Merseburger erschienen Werke von Erich Hübner für Chor mit Instrumentalbegleitung.

1778 - 1837
Von Johann Nepomuk Hummel erschien bei Merseburger das Orgelwerk: „Präludium, Zwischenspiel und zwei Fugen“.

1. September 1854 - 27. September 1921
Engelbert Humperdinck (* 1. September 1854 in Siegburg; † 27. September 1921 in Neustrelitz) war ein deutscher Komponist der Spätromantik.