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1554 oder -57 in Venedig - 1612 in Venedig
Giovanni Gabrieli war ein bekannter Organist und Komponist des 16. Jahrhunderts. Seine Ausbildung wird von der Familie Fugger finanziert, der er als Gegenleistung eine eigene Komposition widmet. 

07.04.1913 in Mittweida/Sachsen - 03.02.2011
Herbert Gadsch komponierte überwiegend Messen, Kantaten, zahlreiche Chor- und Bläsersätze, Kinderkantaten und Orgelwerke.

um 1687 in Celle - 18.02.1749 in London
Johann Ernst Galliard war ausgebildeter Oboist und seit 1698 Mitglied der Hofkapelle in Celle. 1713 trat er Händels italienischer Oper als Oboist bei.

21.03.1946 in Budapest
Zsolt Gárdonyi wurde am 21. März 1946 in Budapest geboren als Sohn des einstigen Kodály- und Hindemith-Schülers Zoltán Gárdonyi (Komponist und Musikwissenschaftler, 1941-1967 Professor an der Budapester Musikhochschule „Franz Liszt“).

um 1556 in Caravaggio/Lombardei - 1622 in Mailand
Giovanni Giacomo war seit 1581 Sänger und Kapellmeister in Mantua, 1609 am Mailänder Dom. Bekannt wurde er vor allem durch seine eigenen Kompositionen, überwiegend Madrigale und Balletti.    

14.06.1959 in Nothfelden
Bernd Geiersbachs Kompositionen umfassen Werke für Blechbläser und Schlagwerk sowie Musicals. Musikalisch betätigte er sich als Organist und Orgellehrer. Seit 2005 ist er Kirchenmusikdirektor und leitet mehrer Chöre.

10.06.1890 in Plauen - 26.01.1976 in Karl-Marx-Stadt
Paul Geilsdorf war ein deutscher evangelischer Kirchenmusiker und Kirchenliedkomponist. Er prägte entscheidend das kirchenmusikalische Leben in Chemnitz und Sachsen. Das kompositorische Schaffen von Paul Geilsdorf umfasst oratorische Werke, Liedkompositionen und Chorsätze.

03.11.1923 in Frankfurt - 1985
Gustav Geisel absolvierte ein Studium an der Hochschule für Musik in Frankfurt und von 1949 bis 1952 an der Kirchenmusikschule der EKHN. Es folgten weitere Studien: u.a. Komposition bei Hessenberg und Orchesterleitung bei Peter. Seit 1951 betätigte er sich als Kirchenmusiker an der Ev. Auferstehungskirchengemeinde in Frankfurt/Main, sowie als Lehrer an der Jugendmusikschule und Dozent an der Kirchenmusikschule Frankfurt.

01.04.1900 in Straßburg - 1945 in Berlin
Carl Gerhardt ist ein bekannter Vertreter der kirchenmusikalischen Erneuerungsbewegung und betätigte sich insbesondere bei der Herausgabe des Chorbuches sowie des „Handbuchs der deutschen evangelischen Kirchenmusik“.

1937
Leo Karl Gerhartz war Musikchef des Hessischen Rundfunks. Neben zahlreichen Arbeiten für Rundfunk und Fernsehen stehen Gastdramaturgien an verschiedenen Theatern sowie Lehraufträge und Publikationen zu Medienfragen und der Geschichte der Oper. Von 1991 bis 2003 (bis 1993 zusammen mit Klaus Martin Ziegler) leitete Leo Karl Gerhartz die Kasseler Musiktage. Im Jahr 2003 erhielt er die Goethe-Plakette des Landes Hessen.

04.05.1928 in Berlin - 2004 in Berlin
Günther Gerlach erhielt seinen ersten Musikunterricht am Konservatorium der Stadt Berlin (Violine). Unter Karl Forster (1938 bis 1942) wurde er Mitglied des Knabenchors an St. Hedwig. Ab dem 14. Lebensjahr hatte er verschiedene Organistenstellen. 1945 bis 1952 folgte ein Studium an der Musikhochschule Berlin, u.a. bei H. Mahlke (Viola), K. F. Noetel (Komposition) und bei J. Ahrens (Orgel und Komposition). Danach wirkte er als Kirchenmusiker in Berlin und ab 1960 auch als Musikerzieher am Canisius-Kolleg.

Bei Merseburger erschien ihre Abhandlung: „Die Klavierlieder Engelbert Humperdincks“.

1560 - 1613
Bartholomäus Gesius studierte an der Viadrina in Frankfurt/Oder. 1582 wurde er Kantor in Müncheberg und 1587 Lehrer und Musiker auf Schloss Muskau in der Oberlausitz. Im Frühjahr 1593 ging Gesius als Kantor an die Marienkirche in Frankfurt/Oder und wurde zugleich Lehrer an der Ratsschule, dem heutigen Karl-Liebknecht-Gymnasium. Von ihm ist die Weise zu dem Osterlied „Heut triumphieret Gottes Sohn“. 



1933 in Essen
Manfred Glowatzki, Kantor in Essen, studierte Kirchenmusik und absolvierte die Orchesterklasse (Trompete) an der Folkwangschule Essen bei Siegfried Reda.



1953 in Bad Oldesloe
Göttsche ist Gründer und Leiter des „Nord-Süddeutschen Kammerchores“, mit dem er mehrere CDs veröffentlichte, sowie Initiator und Leiter der „Sommerlichen Ostsee-Orgelakademie“. Seit 1981 ist er kompositorisch tätig; er veröffentlichte zahlreiche Orgelwerke sowie Musik für Orchester, Chor und Kinderchor.

1908 - 1997
Bei Merseburger erschien seine Zusammenstellung: „Danket dem Herrn. 50 Kanons für das Kirchenjahr“.

15.06.1933 in Schweidnitz
Als Kantor und Komponist von beachtlichem Ideenreichtum widmete sich Lothar Graap mit seinen beiden leistungsstarken Chören zahlreichen Aufführungen chorischer und chorsinfonischer Werke verschiedenster Zeitepochen. Kompositorisch ist er stark von seinen Lehrern E. Wenzel und P. Hindemith geprägt, ohne jedoch deren Stile zu kopieren. Besetzungen und Formen sind wesentlich auf die gottesdienstliche Praxis ausgerichtet. .

12.05.1886 in Graz - 1969 in Bozen
Hermann Grabner war kompositorisch sehr begabt und schrieb mehrere große Orchesterwerke, Kammermusik, Chorwerke und zahlreiche Orgelstücke.


13.01.1683 in Kirchberg - 10.05.1760 in Darmstadt
Christoph Graupner war Hofkapellmeister am Hof des Landgrafen von Hessen-Darmstadt. Er schrieb neben Konzerten, Ouvertüren, Sinfonien, Sonaten und Klaviermusik eine kaum überschaubare Menge an Kirchenkantaten. Sein Erfindungsreichtum und seine Experimentierfreude mit Klängen, mit Formen und mit Ausdrucksmöglichkeiten zeichnen ihn als Komponisten von großer Originalität aus.

- 1622
Giovanni Battista Grillo war Schüler bei Claudio Monteverdi. 1615 wurde er Organist an der Kirche Santa Madonna dell'Orto, 1619 erhielt er die Stelle des ersten Organisten in San Marco.  

30.08.1927 in Celle
Jürgen Grimm ist Kirchenmusiker und freier wissenschaftlicher Mitarbeiter bei „Das Deutsche Kirchenlied“.

15.03.1903 in Oberfrohna - 1976 in Berlin
Die von ihm herausgegebene Chorsammlung „Geistliches Chorlied“, bildet bis heute das Kernrepertoire zahlloser Kantoreien und ist gemeinhin als „der Grote“ bekannt.


02.11.1891 in Eberswalde - 1966 in Eberswalde
Ulrich Grunmach studierte Musikwissenschaft in Berlin, zugleich am Stern’schen Konservatorium bei E. E. Taubert und A. Mendelssohn. Seit 1951 war er Kantor und Organist an der Maria-Magdalenenkirche in Eberswalde.

18.04.1948
Klaus-Jürgen Gundlach lebt und arbeitet als Kirchenmusiker und Musikwissenschaftler in Templin. Gundlach promovierte 1981 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit einer Arbeit über den Komponisten Johann Philipp Krieger (1649-1725). Seit 1982 ist er Leiter der Kantorei Templin. Er ist Herausgeber von Notenausgaben und Chefredakteur der Zeitschrift Forum Kirchenmusik.

18.08.1912 in Bremen - 2004 in Bremen
Volker Gwinner studierte Musik bei Günther Ramin, Günter Raphael und Johann Nepomuk David. Anschließend war er als Kirchenmusiker in Bremen und Dresden (Sophienkirche) tätig. Von 1957 bis 1977 war Gwinner als Komponist und Organist an der St. Johanniskirche in Lüneburg. Dazwischen lehrte er am Konservatorium der Stadt Bremen und an der Kirchenmusikschule Hannover. 1968 trat er außerdem eine Dozentenstelle an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover an, die er bis 1980 beibehielt.