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15.12.1567 in Reichenberg/Böhmen - 20.04.1643 in Freiberg/Sachsen
Johann Christoph Demantius war ein deutscher Musikwissenschaftler, Dichter, Schriftsteller und Komponist. Er komponierte geistliche und weltliche Werke am Übergang von der Renaissance zum frühen Barock.

23. Februar 1902 in Bamberg - 28. Dezember 1986
Hanns Dennerlein studierte in München, Marburg, Tübingen und Erlangen u.a, Musikwissenschaft und promovierte 1959 in Erlangen bei G. W. Becking (Diss. Johann Friedrich Reichardt und seine KI.-Werke). 

16. Dezember 1818 in Nikolsburg - 27. Februar 1892 in Breslau
Moritz Deutsch war ein deutscher Chasan (seit 1844), Musikologe und Komponist, der sich um die Hebung des Ritualgesanges verdient gemacht hat. Er gründete auch eine Kantorenschule und verfasste u. a. „Breslauer Synagogengesänge“ und „Vorbeterschule“.

1.8.1911 in Bockenau - 15.2.1997 in Bad Sobernheim
Rudolf Desch war Tonsatzlehrer an der Johannes-Gutenberg-Universität und am Peter-Cornelius-Konservatorium. Bekannt wurde er durch seine zahlreichen Vokalkompositionen, insbesondere für Männerchor.

zw. 1450 und 1455 - 27.08.1521 in Condé-sur-l'Escaut, Frankreich
Josquin Desprez, auch Jossequin Lebloitte oder Josquin des Préz, beherrschte meisterhaft alle kompositorischen Techniken der Frührenaissance und gilt als bedeutendster Vertreter dieser Zeit.

05.09.1883 in Wien - 23.11.1967 in Wien
Otto Erich Deutsch studierte Kunstgeschichte und Literatur in Wien und Graz, war Assistent am Kunsthistorischen Institut der Universität Wien sowie Bibliothekar im Musikalischen Archiv von Anthony van Hoboken. Da er als Jude der Verfolgung durch die Nationalsozialisten ausgesetzt war, lebte er von 1939 bis 1951 in der Emigration in Cambridge, danach wieder in Wien. Von ihm stammt das erste vollständige Verzeichnis der Werke Franz Schuberts, das Deutsch-Verzeichnis.

04.05.1933 in Königsberg
Gerhard Deutschmann komponierte anfangs auuschließlich Instrumentalwerke, später auch Chorwerke, Kanons und verschiedene Gattungen von Kirchenliedern. Für sein kompositorisches Schaffen wurde er mehrfach prämiert. 

13.02.1905 in Pforzheim - Januar 1945 bei Stablak/Ostpr.
Fritz Dietrich komponierte verschiedene Gebrauchsmusiken. Er beschäftigte sich innerhalb der Musikwissenschaft intensiv mit der Musikgeschichte im 17. Jahrhundert.

06.03.1904 in Dortmund
Franz Dietsch war ein deutscher Musikerzieher. Er gab Orgelunterricht und war Städtischer Musikdirektor in Lippstadt. 1955 zog er nach Dortmund, wo er ein Jahr später Chorleiter des Dortmunder Schubert-Chores wurde. Dies Funktion behielt er bis zu seinem Ruhestand 1971.

1964 in Krefeld
Christoph Dohr absolvierte von 1983 bis 1989 ein Studium der Musikwissenschaft, der Mittleren und Neueren Geschichte und der Ethnologie an der Universität zu Köln, welches er als Magister Artium abschloss mit einer Arbeit über Krefelder Komponisten. 1989 bis 1992 widmete er sich Forschungen zu Jacques Offenbach (Historisches Archiv der Stadt Köln), seit 2002 Forschungen zu Johann Christian Heinrich Rinck. Er ist Autor und Herausgeber von Büchern und Noten sowie der Zeitschrift Fermate.

05.08.1918 in Wels - 16.01.1989 in Salzburg
Josef Friedrich Doppelbauer schuf ein umfangreiches kompositorisches Werk, das fast alle Gattungen beinhaltet. Den wichtigsten Teil des annähernd 600 Titel umfassenden Oeuvres nehmen das Orgelschaffen sowie die geistliche und weltliche Chormusik ein.

13.12.1938 in Wuppertal
Joachim Dorfmüller gab als Organist und Pianist bisher über 3250 Konzerte in zwei Dutzend Ländern inklusive USA und Japan und spielte zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen  im In- und Ausland mit Werken vom Barock bis zur Gegenwart ein.

1879 - 1946
Bei Merseburger erschienen Bernhard Dreiers 'Präludium' und 'Fuge e-moll'

1578 in Nürnberg - 1658 in Nürnberg
Nach der Ausbildung wirkte Valentin Dretzel in seiner Heimatstadt in verschiedenen Kirchen als Organist. Neben zahlreichen Gelegenheitswerken schuf er hauptsächlich geistliche Vokalmusik, darunter ein Magnificat und zahlreiche mehrstimmige Motetten.

18.12.1562 in Chemnitz - 24.03.1631 in Stettin
Philipp Dulichius hat 232 Motetten komponiert, die zu seinen Lebzeiten europaweite Verbreitung gefunden hatten, heute aber auf eine Wiederbelebung warten.

03.05.1886 in Rouen - 30.05.1971 in Meudon
Marcel Dupré schuf ein umfangreiches Werk für Orgel, wurde Lehrer vieler bekannter Organistenpersönlichkeiten wie Olivier Messiaen, Marie-Claire Alain, Pierre Cochereau, Jeanne Demessieux und Jean-Jacques Grunenwald, und prägte den Orgelstil und die Qualität der Organisten seiner Zeit. Sein Gesamtwerk umfasst rund einhundert Werke für Klavier, Orgel, Orchester, Chor und Kammermusik. Sein kompositorischer Schwerpunkt war jedoch die Orgel.