Dietrich Kämper (Hg.) - Neu!

Max Bruch und Philipp Spitta im Briefwechsel


Reihen: Beiträge zur rheinischen Musikgeschichte Band 175
Artikelnr.: EM 3205
ISBN: 978-3-87537-336-3

Preis: 59,00 €

(Preis inkl. Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten)


Band 175

Max Bruch und Philipp Spitta im Briefwechsel

Herausgegeben von Dietrich Kämper

428 Seiten, 2 Abbildungen

Ort der ersten Begegnung von Max Bruch und Philipp Spitta war im Frühsommer 1867 Sondershausen. Angeregt durch die gemeinsame Begeisterung für Johannes Brahms, dessen „Deutsches Requiem“ und die „Altrhapsodie“ op. 53 zu den ersten Gesprächsthemen zwischen beiden gehörte, entwickelte sich ein intensiver Austausch. Einmütig war ihre schroffe Ablehnung der Musikästhetik der Neudeutschen Schule und des Wagnerschen Musikdramas.


Die in den Sondershausener Jahren gewechselten Briefe bieten zudem eine hervorragende Quelle für die in jenen Jahren von Max Bruch sehr intensiv verfolgten Opernpläne. Wichtig ist auch die große Zahl von Werkstattbriefen, in denen sich Spitta analytisch-kritisch mit einigen neu entstandenen Werken Bruchs auseinandersetzt. Diesem lag sehr an der kritischen Beurteilung durch Spitta. In einem Brief vom 17.3.1870 schreibt er: „Nun lesen Sie, prüfen Sie, und verhehlen Sie mir nicht, was Ihnen auffällt, damit unter dem Bestand einsichtiger Freunde ein möglichst reines Kunstwerk zu Stande komme“. Und auch ihre einmütige Einstellung zur Politik ist dem Briefwechsel zu entnehmen. Er spiegelt in einzigartiger Weise den Geist der Bismarck-Zeit und der frühen wilhelminischen Ära.