Tableau Musical Nr. 18


Artikelnr.: Tableau Musical Nr. 18
ISBN: ISSN: 1862-5126

Preis: 5,00 €

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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

in diesem Jahr werden runde Geburtstage von bedeutenden Persönlichkeiten gefeiert. Z. B. der 450. Geburtstag der barocken Hofkomponistin Elisabeth-Claude Jacquet de La Guerre. Sie schuf anspruchsvolle Werke für größere Besetzungen und zahlreiche Kantaten und Sonaten, die Pfade zu neuen kompositorischen Gattungen begründeten. Ihre Sonaten gehören zu den ersten dieser Gattung, die in Frankreich komponiert wurden. Über ihr Leben und Wirken lesen Sie Näheres auf S. 7.
„Meine Lieder sind mein Tagebuch“: Die Liedkomponistin Josephine Lang wurde 1815 in München geboren. Zu ihrem 200. Geburtstag wünscht sich unsere Autorin Barbara Gabler Liederabende, in denen Josephine Lang mit ihren künstlerischen Weggefährten gemeinsam auf dem Programm steht (S. 4). Die Musik von Ruth Schonthal erklang anlässlich ihres 90. Geburtstages in Berlin. Eine Rückschau dazu verfasste Martina Helmig (S. 14). Und last but not least: Albert Schweitzer. Zum 50. Todestag widmen wir ihm ein Portrait, das aufzeigt, wie sehr ihm Musik am Herzen lag (S. 3).
Das Schwerpunkthema dieses Heftes ist Gitarre. Die Gitarristin Tatyana Ryzhkova macht Musik, die die Seele anspricht, die motiviert, begeistert und lachen oder weinen lässt. Ein Interview mit ihr lesen Sie auf S. 5. Das Duo Chitarra Canta macht mit Liedbearbeitungen von Fanny Hensel auf sich aufmerksam (S. 6). Fanny Hensels 210. Geburtstag wird in diesem Jahr weltweit gefeiert. Bereits im Januar wurde die neue Pariser Philharmonie mit ihrer Ouvertüre für Orchester eröffnet. Eine kleine Werkschau ihrer Kompositionen haben wir auf S. 7 zusammengestellt.
Eine Wanderin zwischen den Welten – zwischen Jazz und Klassischer Musik, zwischen Musizieren und Komponieren, so könnte man Sibylle Pomorin beschreiben. Ein Interview mit der vielfach prämierten Komponistin lesen Sie auf S. 9.  Elke Mascha Blankenburgs jahrelanger Einsatz für die Komponistinnen hat wesentlich dazu beigetragen, das Thema „Frauen in der Musik“ gesellschaftlich voranzutreiben. Den neuen Orgelband „für mascha“ stellen wir Ihnen auf S. 10 vor. Dazu passt, dass die Kasseler Musikakademie einen Wettbewerb ausgeschrieben hat mit der Vorgabe, dass mindestens ein Werk einer Komponistin vorzutragen sei. Qualität und Charakter der Veranstaltung hatten Vorbildfunktion (S. 13) und last but not least blicken wir zurück auf das 35-jährige Jubiläum des Pan Verlages (S. 12).

Viel Freude beim Lesen und neue Ideen wünscht Ihnen

Ihre Redaktion  

PS: Schauen Sie mal in unseren neuem Blog im Internet vorbei:
www.musik-aus-kassel.de