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Martin Jahn
1620 in Merseburg
1682 in Ohlau


Martin Jahn, auch Martin Janus, Jähn oder Jan, wurde um 1620 in Merseburg geboren. Nach einem Theologiestudium wurde er zunächst Kantor in Steinau, nach der Flucht in die Niederlausitz wurde er Musikdirektor der beiden evangelischen Kirchen in Sorau. Nach dem Tod seines Gönners Promnitz 1654 ging Jahn nach Sagan, wo er Rektor und Kantor an der Stadtschule wurde. Um 1664 wurde er auch Pastor im benachbarten Eckersdorf. Nach neuerlicher Flucht fand Jahn eine Stelle als Kantor in Ohlau, wo er um 1682 verstarb. Von seinen Werken erhalten haben sich die „Passionale melicum“ (Görlitz 1663) und „Jesu, meiner Seelen Wonne, Jesu meine beste Lust“ (um 1668).